Sonnenhut gehört zu den mehrjährigen Herbstblumen und blüht somit jeden Herbst aufs neue in Gelb-, Rot- oder Pinktönen.
Jedes Jahr aufs Neue bringen mehrjährige Herbstblumen Farbe in den Garten – ohne dass sie neu gepflanzt werden müssen. Welche Herbstblumen mehrjährig sind und wie man sie am besten kombiniert, erfährst du hier.
Marike Stucke ist freie Autorin für BILD der Frau. Als Biologin schreibt sie bevorzugt über Gesundheit, Garten und gesunde Ernährung. Diese Themen spielen auch in ihrem Alltag mit zwei Kindern eine große Rolle. Yoga, Reiten, Schwimmen und ihre Liebe zu Tieren versucht sie – wann immer es geht – zu integrieren und verbringt die Ferien mit ihren Kindern am liebsten am Atlantik.
Herbstblumen verlängern die Vegetationsperiode im Garten und auf dem Balkon. Wenn sie dann auch noch mehrjährig sind, also jedes Jahr wiederkommen, sind sie die idealen Dauerbewohner für Balkonkasten und Kübel. Denn sie sparen Zeit und Geld. Mehrjährige Herbstblumen sind eine lohnende Investition für alle, die ihren Garten oder Balkon pflegeleicht gestalten wollen – und trotzdem nicht auf Blütenpracht im Herbst verzichten möchten. Doch welche Herbstblumen sind mehrjährig? Und welche davon sind auch garantiert winterhart?
Welche Herbstblumen sind winterhart?
Winterharte Herbstblumen überstehen auch Frost und kalte Temperaturen, ohne besonderen Schutz zu benötigen. Sie ziehen sich meist im Winter in ihre Wurzeln oder Rhizome zurück und treiben im nächsten Frühjahr neu aus. Typische Beispiele für winterharte Herbstblumen sind:
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Foto: Getty Images/ Jacky Parker Photography
Astern – besonders Raublatt- und Glattblatt-Astern sind winterhart und blühen bis spät in den Herbst. Astern gehören zu den beliebtesten mehrjährigen Herbstblumen. Mit ihren sternförmigen Blüten in Rosa, Lila oder Blau sind sie bis in den späten Oktober ein echter Hingucker. Sie sind pflegeleicht und ideal für Staudenbeete, aber auch für große Kübel auf Balkon und Terrasse.
Foto: Getty Images/ I love Photo and Apple.
Herbst-Anemonen – robust, elegant und perfekt für halbschattige Beete. Herbst-Anemonen sind mehrjährige Stauden, die sich im Laufe der Jahre zu großen Horsten entwickeln. Ihre filigranen Blüten in Weiß, Rosa oder Purpur bringen Leichtigkeit in den Garten. Einmal eingepflanzt, benötigen sie nur wenig Pflege.
Foto: Getty Images/ Jacky Parker Photography
Sonnenhut – mehrjährig und frosthart, mit leuchtend gelben oder orangefarbenen Blüten. Der Sonnenhut ist eine robuste, mehrjährige Staude, die mit ihren großen Blüten begeistert. Sie ist winterhart und treibt jedes Jahr aufs Neue zuverlässig aus. Besonders schön wirkt sie in Kombination mit Ziergräsern oder violetten Astern.
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Herbst-Steinbrech – niedrig wachsend, winterhart und hübsch für Steingärten. Der Herbst-Steinbrech ist eine eher unscheinbare, aber sehr dekorative Staude für den Spätsommer und Herbst. Mit seinen kleinen, weißen bis rosafarbenen Blüten und den kompakten, immergrünen Blattrosetten eignet er sich hervorragend als Bodendecker oder für Steingärten. Er ist winterhart, pflegeleicht und breitet sich langsam aus, ohne lästig zu wuchern. Besonders hübsch wirkt er zwischen Steinen oder in Kombination mit anderen herbstblühenden Stauden.
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Herbst-Alpenveilchen – frostfest und besonders dekorativ im Beet oder unter Gehölzen. Das Herbst-Alpenveilchen blüht im September und Oktober mit zarten Blüten in Weiß oder Rosa. Es ist winterhart und treibt jedes Jahr neu aus, wenn es einen geschützten Standort im Halbschatten bekommt.
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Fetthenne – pflegeleichter Dauerblüher. Die Fetthenne ist eine sukkulente Staude, die von Spätsommer bis Herbst mit ihren dichten Blütendolden in Rosa oder Rot auftritt. Sie ist winterhart, trockenheitsresistent und ideal für pflegeleichte Gärten.
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Heidekraut – winterhart und pflegeleicht, blüht oft bis in den Winter hinein. Heidekraut (Calluna) gehört zu den typischsten mehrjährigen Herbstblumen. Es ist extrem robust, frosthart und bringt mit seinen kleinen Blüten Farbe in Balkonkästen und Gärten. Auch im Winter bleibt es dekorativ.
Tipps zur Pflege mehrjähriger Herbstblumen
Standort beachten: Viele Stauden wie Herbst-Anemonen oder Astern bevorzugen sonnige bis halbschattige Lagen. Auch Fetthenne und Steinbrech mögen sonnige Standorte.
Rückschnitt im Frühjahr: Verblühte Pflanzenteile im Winter stehen lassen – sie schützen die Pflanze vor Frostschäden und bieten Insekten Unterschlupf.
Winterschutz für junge Pflanzen: In den ersten Jahren kann eine Schicht Laub oder Mulch helfen, die Wurzeln vor starkem Frost zu schützen. Das macht sie widerstandsfähiger, sodass sie viele Jahre schöne Blüten tragen.
Kombination mit Gräsern: Mehrjährige Herbstblumen wirken besonders schön in Kombination mit Ziergräsern wie Chinaschilf oder Lampenputzergras.
Fazit: Mehrjährige Herbstblumen sparen Arbeit und bringen lange Freude
Mehrjährige Herbstblumen wie Astern, Herbst-Anemonen, Sonnenhut, Fetthenne oder Heidekraut sind winterhart, pflegeleicht und schmücken den Garten Jahr für Jahr mit leuchtenden Farben. Wer sie pflanzt, spart sich das jährliche Neusetzen und sorgt für ein harmonisches, langlebiges Gartenbild – selbst in der kühlen Jahreszeit.
Marike Stucke ist freie Autorin für BILD der Frau. Als Biologin schreibt sie bevorzugt über Gesundheit, Garten und gesunde Ernährung. Diese Themen spielen auch in ihrem Alltag mit zwei Kindern eine große Rolle. Yoga, Reiten, Schwimmen und ihre Liebe zu Tieren versucht sie – wann immer es geht – zu integrieren und verbringt die Ferien mit ihren Kindern am liebsten am Atlantik.