Ameisen: Mit diesen genialen Tricks halte ich sie von meinem Mauerwerk fern
Hast du Ameisen im Mauerwerk entdeckt? Dann solltest du schnell handeln, bevor größere Schäden entstehen. Das sind die besten Tipps, um deine Mauern und Wände zu schützen.
Ameisen im Mauerwerk: Darum solltest du schnell handeln
Mit dem Frühling kommen auch die Ameisen zurück. Das sind eigentlich harmlose und nützliche Tiere im Garten. Sie sind keine Schädlinge! Das ist wichtig zu beachten, denn sie verbessern beispielsweise die Bodenbelüftung.
Andererseits können sie aber auch lästig sein. Im Haus oder in der Wohnung möchte ich sie zum Beispiel nicht haben – und auch nicht im Mauerwerk. Letzteres könnte nämlich zu größeren Schäden führen. Die Krabbler können Dämmmaterial angreifen sowie das Holz bzw. die Baumaterialien beschädigen, sodass sogar die Tragfähigkeit des Hauses beeinträchtigt ist.
Wichtig ist mir trotzdem, dass die kleinen Tiere friedlich "bekämpft" werden. Es sind nützliche Tiere, die du ganz und gar ohne Chemie vertreiben solltest.
Diese Tricks helfen gegen Ameisen im Mauerwerk
1. Duftpflanzen
Mein erster Impuls ist das Einpflanzen von duftenden Kräutern wie Lavendel, Majoran oder Wacholder. Dem starken Geruch dieser Pflanzen möchten die Ameisen lieber entgehen. Sobald ich kleine Krabbler gesehen habe, habe ich Lavendel vor meinem Haus angepflanzt und so gehofft, dass die Tiere von selbst meine Hauswand verlassen. Ein Versuch ist es wert.
2. Risse und andere Zugänge abdichten
Ameisen solltest du stets auf Abstand halten – vor allem, wenn sie auf dem Weg ins Haus sind. Die Krabbler dringen stets von außen ein. Ihren Weg suchen sie sich selbstständig über Risse und andere Zugänge. Sie werden also in der Regel nicht aus Versehen ins Haus getragen. Alle beschädigten Stellen solltest du daher stets verschließen und/oder ausbessern. Außerdem solltest du alle Dichtungen an Türen und Fenstern überprüfen – das sind die einfachsten Wege nach drinnen.
Ameisen im Haus entdeckt? In unserem Instagram-Beitrag findest du Lösungsmaßnahmen:
3. Zimt einsetzen
Um Ameisenstraßen zu unterbrechen, kannst du sie mit Zimt bestreuen. Den Geruch des Gewürzes können die kleinen Krabbler überhaupt nicht leiden. Dasselbe rate ich dir, wenn du Ameisen im Rasen oder im Blumentopf entdeckst.
4. Feuchtigkeit und Sand vermeiden
Ja, Ameisen werden von Feuchtigkeit angezogen. Deshalb solltest du dich so schnell es geht um die Trockenlegung bemühen. Für deine Gartenwege und deine Terrasse nutzt du bestenfalls Kies statt Sand als Material. Ameisen mögen Sand nämlich sehr gern. Es eignet sich zum Beispiel als Baumaterial für ihre Nester und Tunnelsysteme.
Abschließend möchte ich nochmal betonen, dass Ameisen harmlose Insekten sind, die keinesfalls als Schädlinge oder Ungeziefer angesehen werden sollten. Stattdessen sind die kleinen Krabbler ein wertvoller Bestandteil unseres Ökosystems. Wichtig ist, dass du friedliche Methoden wählst, um die Ameisen loszuwerden. Vertreibe sie nur, wenn sie wirklich zum Problem werden. Lass, wenn nötig, Spezialist*innen kommen, die sich um die Vertreibung kümmern, setze die Ameisenkolonien so weit wie möglich um und schaue, dass Lebensmittel nie offen im Haus herumliegen.
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