Strauch des Jahres

Wer Ahnung hat, pflanzt 2026 diesen Strauch im Garten (anspruchslos)

Zarte Blüten mit weißen Blättern trotzen an schlanken Ästen im Licht eines üppigen Frühlingstages.
© Shutterstock/islavicek
Das ist der Strauch des Jahres 2026.

Anspruchslos und insektenfreundlich: Der Strauch des Jahres 2026 ist ein echter Gewinn im Garten. Bald sollte dieses Gehölz auch auf deinem Grund und Boden wachsen.

Ran an die Schere!

Der Strauch des Jahres 2026

Der Verein Heckenretter e. V. hat die Gewöhnliche Felsenbirne (Amelanchier ovalis) zum Strauch des Jahres 2026 gekürt – eine anspruchslose und insektenfreundliche Pflanze. Diese ist damit wunderbar für deinen Garten geeignet. Wenn du also klug bist, entscheidest du dich dieses Jahr für diesen Strauch.

Was macht die Gewöhnliche Felsenbirne so besonders?

Zugegeben, die Gewöhnliche Felsenbirne ist auf den ersten Blick unscheinbar. Guckst du aber etwas genauer hin, merkst du schnell, dass dieser Strauch völlig zu Recht eine geniale Pflanze für Naturgärten ist.

Die Gewöhnliche Felsenbirne ist anspruchslos, was ihren Standort betrifft, hat hohe ökologische Bedeutung und besitzt ein ruhiges Erscheinungsbild. Als Frühblüher ist dieser Strauch wertvoll für Insekten. So früh im Jahr ist das Angebot an Nektar und Pollen nämlich noch sehr begrenzt, weshalb die Gewöhnliche Felsenbirne viele Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen in deinen Garten locken wird.

Zarte weiße Blüten an einem Ast mit grünen Blättern, vor einem tiefblauen, unscharfen Hintergrund in einer Frühlingsszene. | © Shutterstock/Jon Benedictus
Foto: Shutterstock/Jon Benedictus
Die Gewöhnliche Felsenbirne mit ihren weißen Blüten im Frühjahr.

Im Sommer reifen die Früchte des Strauches. Zahlreiche Vogelarten wissen dies zu schätzen. Aber auch wir können die Beeren verzehren, zum Beispiel in einem Kuchen.

Reife dunkelrote Beeren an einem Zweig mit kräftig grünen Blättern im Sonnenlicht vor unscharfem Hintergrund. | © Shutterstock/Iva Vagnerova
Foto: Shutterstock/Iva Vagnerova
Die Gewöhnliche Felsenbirne im Sommer.

Schließlich überrascht uns die Gewöhnliche Felsenbirne im Herbst mit wunderschönen bunten Blättern. Gelb-, Orange- und Rotfärbungen strahlen um die Wette.

Ast mit leuchtend orange-roten Herbstblättern vor einem Hintergrund aus tiefgrünen Blättern in stimmungsvoller Natur. | © Shutterstock/simona pavan
Foto: Shutterstock/simona pavan
Die Gewöhnliche Felsenbirne im Herbst.

Doch das ist noch nicht alles: Die Felsenbirne ist zudem frosthart, hitze- und trockenheitsverträglich. Ich würde sagen: ein idealer Strauch für Unerfahrene.

Wie pflege ich die Gewöhnliche Felsenbirne richtig?

Überblick:

  • Blütezeit: April, Mai in Weiß
  • Wuchshöhe: bis zu 3 m
  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Boden: sandig bis lehmig, auch nährstoffarme Böden sind möglich
  • Wasserbedarf: durchschnittlich, Staunässe vermeiden
  • Düngung: nicht unbedingt notwendig
  • Rückschnitt: nur ältere/abgestorbene Triebe
  • Besonderheit: bienenfreundlicher Strauch

Als anspruchslose Pflanze wächst die Gewöhnliche Felsenbirne an fast jedem Standort (gerne sonnig bis halbschattig). Auch auf nährstoffarmen Böden kommt sie zurecht. Eine Düngung ist nicht unbedingt erforderlich. Im Frühjahr kannst du den Strauch mit Kompost anreichern. Auch was den Rückschnitt betrifft, gibt es nicht viel zu tun: Abgestorbene, sich überkreuzende und sehr alte Triebe schneidest du im Frühjahr bodennah zurück. 

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