Bienenfreundlich und pflegeleicht!

Dieser Baum ist die schönste Alternative zum Olivenbaum

Mehrere kleine Olivenbäume im Topf mit dem Kamerafokus auf den Baumkronen.
© Getty Images
Bislang noch keine Alternative zum beliebten Olivenbaum gefunden? Dann wäre dieser Baum vielleicht genau das Richtige für dich.

Einen Olivenbaum haben doch alle! Dieser bienenfreundlichen Baum steht dem Olivenbaum optisch in nichts nach und ist noch dazu deutlich pflegeleichter. 

Ein Olivenbaum sorgt sowohl auf der Terrasse als auch auf dem Balkon für ein mediterranes Flair und wird gern im Topf oder im Kübel gepflanzt.

Zwar gelten Olivenbäume insgesamt als pflegeleicht, sie sind aber keinesfalls anspruchslos: Neben dem passenden Schutz für den Winter und dem richtigen Standort ist auch ein ausgeglichenes Gießverhältnis und ein regelmäßiger Schnitt wichtig, um den mediterranen Baum in seinem Wachstum zu unterstützen. 

Eukalyptus pflanzen

Hinzu kommt, dass Olivenbäume keinen Nutzen für Bienen und heimische Tiere haben. Die kleinen Blüten produzieren kaum Nektar und locken keine Insekten an. Dennoch möchten viele nicht auf den mediterranen Look des Echten Ölbaums verzichten.

Dabei gibt es einen anderen Baum, den die wenigsten auf dem Schirm haben, der aber eine bienenfreundliche Alternative zum Olivenbaum darstellt und ihm optisch in nichts nachsteht. 

Dieser Baum ist die perfekte Alternative zum Olivenbaum 

Eine schöne Alternative zum Olivenbaum ist die weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia). Dank ihrer schmal geformten lanzettenähnlichen Blätter, die leicht silbrig schimmern, erinnert die weidenblättrige Birne tatsächlich etwas an den Olivenbaum und verströmt ein ebenso mediterranes Flair.

Ursprünglich aus Vorderasien stammend, ist sie auch im Iran und in Anatolien zu finden. In der Höhe erreicht die Birne etwa vier bis sechs Meter. Die rundliche Krone mit ihren bogig überhängenden Ästen erreicht eine ähnliche Breite. 

Auch Bienen und Insekten lieben die Weidenblättrige Birne 

Im Gegensatz zu den kleinen Blüten des Olivenbaums hat die weidenblättrige Birne prachtvolle weiße Blüten, die von April bis Mai blühen und eine wertvolle Bienennahrung darstellen.

Die Früchte sind zwar essbar, aber kaum genießbar und geschmacklich nicht vergleichbar mit den Früchten unserer heimischen Birne. 

Grundsätzlich ist die weidenblättrige Birne pflegeleicht und kommt sowohl mit Hitze als auch mit Frost problemlos zurecht. Ein sonniger Standort sollte es aber dennoch sein. Bevorzugt wächst sie auf einem nährstoffreichen, eher lehmigen Boden mit einem höheren pH-Wert.

Während der Trockenperiode freut sich die weidenblättrige Birne wie die meisten Baumarten über ausreichend Feuchtigkeit, die möglichst bis zum Wurzelwerk vordringt. 

Tipp: Wer Wert auf einen insektenfreundlichen Garten legt, setzt insgesamt besser auf heimische Baumarten wie zum Beispiel die Ebersche, den Weißdorn oder den Feldahorn. 

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