Mit diesem Trick wächst Kapuzinerkresse viel schneller
Kapuzinerkresse im Garten sieht nicht nur schön aus. Die Kresse gilt auch als Heilpflanze und schmeckt noch dazu. Das solltest du beim Säen beachten.
Die Kapuzinerkresse ist eine beliebte Pflanze im Garten. Die Blüten und Blätter der Kresse sehen schön aus und sie gilt zudem als Heilpflanze und soll gegen Atemwegsinfekte sowie bei Blasenentzündungen helfen.
Außerdem schmecken die Blätter aromatisch pikant und erinnern an den Geschmack von Senf. Sowohl Blätter als auch Blüten können in Salaten, in Dips oder für ein Pesto verwendet werden.
Wer Kapuzinerkresse säen möchte, sollte die wichtigsten Eigenschaften der Pflanze kennen.
Kapuzinerkresse säen: Was am Anfang entscheidend ist
Kapuzinerkresse ist eine einjährige Pflanze und muss daher immer im Frühjahr neu ausgesät werden. Pflanzt man sie im Beet verteilen sich die Samen aber in aller Regel von selbst, sodass sie jedes Jahr von alleine wieder auftaucht.
Die beste Zeit für die Aussaat ist Mitte Mai nach den Eisheiligen.
Genialer Tipp für Eilige: Du kannst die Samen aber auch zwischen März und April ein paar Stunden in Wasser quellen lässt und sie anschließend etwa drei Wochen in einer Anzuchterde keimen lassen. Das führt dazu, dass die Kapuzinerkresse noch schneller blüht.
Nachdem sie im Wasser gequollen sind, kannst du jeweils zwei Samen pro Topf wenige Zentimeter tief in die Anzuchterde pflanzen. Nach drei Wochen etwa können die Samen ins Beet oder in Kübel gepflanzt werden.
Generell ist das Vorziehen der Pflanze aber nicht unbedingt notwendig, weil die Kapuzinerkresse gut keimt und auch so schnell wächst.
Kapuzinerkresse gibt es als rankende Pflanzen oder als Bodendecker. Mit einer Rankhilfe kann die Kresse bis zu drei Meter hoch wachsen und eignet sich somit perfekt als Sichtschutz.
Sie bevorzugt einen sonnigen Standort, kann aber auch im Halbschatten gepflanzt werden. Je weniger Sonne sie abbekommt, desto weniger Blüten entwickelt die Pflanze. Die Blütezeit ist von Juli bis Oktober.