Geniale Tricks

Garten: Mit diesen Tricks bleibt mein Rasen frei von Löchern

Mehrere kleine, dunkle Löcher im trockenen Erdreich zwischen spärlich wachsendem Gras und vereinzelten Pflanzen.
© Shutterstock/Tunatura
Präventive Maßnahmen gegen Löcher in deinem Rasen.

Zum Beginn der Gartensaison weiß ich schon genau, worum ich mich zuerst kümmere: Um präventive Maßnahmen gegen Löcher im Rasen. Meine Tricks verrate ich dir gern.

Löcher im Rasen? Nicht mit mir! In dieser Gartensaison werde ich mich nicht mit einer durchlöcherten Grünfläche zufriedengeben – wie noch im letzten Jahr. Aus diesem Grund werde ich mich im März zuallererst um präventive Maßnahmen gegen Löcher im Rasen kümmern. Einige meiner Tricks könnten auch für dich interessant sein, wenn du es mit kleinen Übeltätern wie Ratten, Maulwürfen oder Ameisen zu tun hast.

Löcher im Rasen loswerden: So einfach geht's

1. Engmaschigen Zaun anbringen

Löcher im Rasen können durch Tiere verursacht werden. Andere Ursachen können Pflegefehler oder eine starke Beanspruchung des Rasens sein. Ist ein Tier der Übeltäter – zum Beispiel ein Igel oder Kaninchen – gibt es eine einfache Möglichkeit, um dieses Problem aus der Welt zu schaffen. Ich empfehle dir, einen engmaschigen Zaun aufzustellen. 

Entscheide dich am besten für einen Zaun, der trotzdem kleine Öffnungen für den Igel besitzt. Diese Öffnungen führen dann direkt auf ein Igelhaus oder einen kleinen Laubhaufen zu. So wird das kleine Tier von deinem Rasen abgelenkt. Denn vergiss nicht: Igel sind nützliche Tiere für das Ökosystem. Ein kompletter Ausschluss aus deinem Garten sollte sowieso vermieden werden, weil der Igel Schädlinge und Larven aus deinem Garten entfernt.

2. Hochwertiges Saatgut verwenden

Um meinen Rasen auszusäen, nutze ich übrigens immer hochwertiges Saatgut. Mit billigen Mischungen habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht. Das Problem ist nämlich, dass kostengünstiges Saatgut zwar erst gute Ergebnisse liefert: Der Rasen wächst dicht und grün. Doch regelmäßiges Mähen hält dieser Rasen oft nicht aus. So entstehen (nach einigen Jahren) kahle Lücken.

Wenn nötig, achte ich auch auf den Standort und wähle entsprechend Spezialmischungen für Schatten, Sonne und beanspruchte Flächen aus. 

3. Regelmäßige Rasenpflege, um Unkraut zu vermeiden

Kahle Lücken entstehen leider auch durch Unkraut. Deshalb ist mir jedes Jahr eine regelmäßige Rasenpflege wichtig, um Löwenzahn, Giersch und Disteln zu vermeiden. Spezielle Tipps, wie du verschiedenes Unkraut bekämpfst und wie du Unkraut richtig jätest, findest du bei BILD der FRAU. Einen Überblick über die häufigsten Unkräuter erhältst du außerdem in unserer Bildergalerie:

4. Tiere durch Duftpflanzen ablenken

Ein beliebter Trick ist das gezielte Einpflanzen von Duftpflanzen, um beispielsweise Ameisen fernzuhalten. Beliebte Pflanzen sind Lavendel, Knoblauch oder Thymian. Doch dieser Trick funktioniert nicht immer zuverlässig, das habe ich letztes Jahr schon feststellen müssen. Trotzdem empfehle ich dir diese präventive Maßnahme, da diese ohne Chemie funktioniert und gleichzeitig auch andere Plagegeister wie Mücken oder Wespen aus deinem Garten fernhält.

5. Engerlinge und Schnecken bekämpfen (Nahrung von Vögeln)

Hast du in deinem Rasen viele kleine, flache Löcher entdeckt? Findest du daneben auch kleine Grasbüschel? Dann waren hier wahrscheinlich Vögel auf Nahrungssuche. Ihr Ziel sind Engerlinge, Schnecken und Würmer.

Grundsätzlich kannst du dich glücklich schätzen, dass sich Vögel in deinem Garten aufhalten. Wenn du aber sehr gern auf die kleinen Löcher im Rasen verzichten würdest, solltest du die Engerlinge und Schnecken in deinem Garten bekämpfen. Dazu findest du viele Tipps und Tricks bei BILD der FRAU.

Podcast-Folge zum Thema Maulwürfe

Außerdem kann ich dir unseren Garten-Podcast mit Pflanzen-Experte René Wadas empfehlen. In dieser Folge erzählt er, wie du Maulwürfe und auch Wühlmäuse wieder aus deinem Garten verscheuchen kannst.

Weitere Rasentipps findest du hier:

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