Osterdeko: Wie ein Strickhäschen aus einem simplen Quadrat entsteht
Ist ja toll: Aus einem einfachen Strickviereck entsteht ein süßes Osterhäschen. Nur ein Quadrat stricken, etwas nähen, füllen, fertig! Und das funktioniert? Und wie!
Langsam wird es Zeit, die Wohnung frühlingsfit zu machen. Neben Tulpen, Zweigen und frischen Farben dürfen zu Ostern natürlich Häschen nicht fehlen. Umso schöner, wenn sie selbst gemacht sind – und dabei auch noch richtig unkompliziert.
Für dieses Osterhäschen musst du kein Strickprofi sein. Du brauchst auch gar nicht viel zu stricken: Ein simples Quadrat genügt. Und genau das macht dieses Projekt so charmant: einfach toll, wie aus so einem schlichten Stück Strickstoff durch ein paar Nähte und etwas Füllwatte ein richtig süßes Bunny entsteht. Probier aus!
- Lesetipp: Balloon Bunny stricken: So wird aus einem Strickschlauch ein Osterhäschen
Aus einem simplen gestrickten Viereck wird ein Osterhäschen: So geht's
Das brauchst du:
- Wolle deiner Wahl
- Stricknadeln passend zur Wolle
- Stopfnadel
- Schere
- Füllwatte oder Polyesterfüllung (optional: zusätzlich kleine Poly-Pellets für Standfestigkeit)
- dunkles Garn, kleine Knöpfe o.ä. für Augen und Nase
Und das musst du machen:
Stricke ein quadratisches Stück aus der Wolle deiner Wahl, so dass es in etwa 15x15 bis 20x20 cm groß wird, bei mitteldicker Wolle sind das ca. 28–35 Maschen und 50-60 Reihen. Du kannst das Quadrat auch etwas kleiner oder größer machen. Miss immer mal wieder in der Höhe nach, damit sie der Breite entspricht.
Im Beispiel ist das Strickstück kraus rechts gestrickt, du kannst es aber auch glatt rechts stricken – oder wie immer du willst. Hier findest du vier einfache Strickmuster, die auch toll aussehen.
Falte dann das Quadrat horizontal und vertikal, um die Mitte zu markieren. Nähe mit einem langen Stück der Wolle eine gerade Linie horizontal mittig – im Laufstich, also Wollfaden einfach abwechselnd ober- und unterhalb des Stoffes verlaufen lassen. Es muss nicht supergenau sein, der Faden wird später zusammengezogen. Zunächst aber mit dem Faden auf die gleiche Art weiternähen, und zwar diagonal nach oben in die Mitte und von dort zum Anfang zurück, so dass die Nähte wie ein Hausdach aussehen. Du solltest jetzt links oder rechts mittig von deinem Strickstück 2 Wollfäden hängen sehen.
Das gestickte Dreieck wird der Kopf deines Häschens – dort legst du jetzt Füllwatte hinein und ziehst dann vorsichtig die zwei Fäden zusammen, die andere Hand stopft die Füllwatte vorsichtig in das sich formende Köpfchen. Nach oben stehen schon die Ohren ab, du kannst sie noch mit den Händen ausformen. Hast du genug Füllwatte genommen? Dann zieh die beiden Wollfäden feste zusammen und verknote sie.
Mit dem langen Stück kannst du jetzt weitermachen, nämlich den Rücken deines Häschens zusammennähen. Ich empfehle dir den Matratzenstich – den kannst du prima anwenden, wenn du rechts auf rechts zusammennähst wie hier. Außerdem ist er einfach und kaum zu sehen.
Unten angekommen, vernähst du deinen Wollfaden, machst mit ihm aber weiter, sofern er noch lang genug ist. Sonst nimmst du einfach ein weiteres Stück Wolle. Nun musst du am unteren Rand einfach noch rundherum in jede Masche von links nach rechts einstechen, bis du wieder am Anfang bist und wieder zwei Wollfäden zum Zusammenziehen hast. Bevor du das tust, füllst du den Körper deines Osterhäschens ganz nach Belieben. Anschließend sachte zuziehen, Faden gut vernähen, nach innen ziehen und rausstehendes Ende abschneiden. Fertig.
Halt, noch nicht ganz: Das Bunny braucht noch zwei Äugchen. Die nähst du auf oder verwendest kleine Knöpfe dafür, wie du willst. Und ein Schnäuzchen würde sich auch noch gut machen, oder nicht?
Dir ist nicht ganz klar, wie die Nähte verlaufen und wie du Gesicht samt Ohren hinkriegst? Dann schau hier das kurze Video an, dann weißt du Bescheid.
Ach ja, für das puschelige Schwänzchen, auch Blume genannt, machst du am besten einen Mini-Pompom und nähst ihn an. Wie du den ganz einfach hinkriegst, siehst du hier:
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