Frühlingsdeko, die bleibt

Forsythien häkeln: So strahlt dein Osterstrauch dauerhaft in Gelb

Gelb blühende Zweige in einer Glasvase auf einem Tisch, dahinter modernes Sofa mit Kissen und pastellfarbenen Dekorationen.
© Canva / AI
Forsythien häkeln: schnell, einfach und perfekt für Anfänger*innen – ideal für ein frisches Oster-Update zu Hause.

Leuchtend gelbe Forsythienzweige sind der Inbegriff des Frühlings und machen sich prima im Osterstrauch. Wie die Blüten möglichst lange halten? Ganz einfach: indem du sie häkelst. Geht superfix, sieht täuschend echt aus!

Gerade rund um Ostern sorgen Forsythienblüten auch zu Hause für frische Farbe. Kein Wunder, dass die Zweige besonders gerne gewählt werden, um sie mit bunter, fröhlicher Oster-Deko zu schmücken. Umso ärgerlicher, wenn die Blütenpracht allzu schnell dahin ist und die aufgehängten Eier zwischen welken und abgefallenen Blüten eher traurig wirken.

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Mit gehäkelten Forsythien passiert dir das nicht. Sie sehen so zart aus wie echte Blüten, sind schnell gemacht und lassen sich jedes Jahr wiederverwenden – eine schöne und nachhaltige Lösung für deine Osterdeko. Und du wirst sehen: Schnell gehäkelt sind die kleinen Blüten auch noch. Auf geht's: Häkel dir jetzt noch deinen Für-immer-Osterstrauch!

Weitere Blütenträume, die du häkeln kannst:

So häkelst du leuchtendgelbe Forsythienblüten

Das brauchst du:

  • gelbe Wolle, feineres bis mittleres Garn, gerne Baumwolle
  • Häkelnadel in passender Stärke (ca. 3, max. 4 mm)
  • Schere
  • Stopfnadel
  • optional dünner Draht
  • optional Rocailles-Perlen und Rocailles-Stiftperlen in hellbraun, am besten in unterschiedlichen Nuancen

Und so geht's:

Starte mit einem magischen Ring. Häkle anschließend 6 Luftmaschen, danach 3 Dreifachstäbchen in den Ring. Achtung: Die Dreifachstäbchen werden nicht viermal jeweils durch 2 Schlaufen gezogen, sondern nur dreimal, so dass am Ende der drei Dreifachstäbchen 4 Schlaufen auf der Nadel sind. Erst dann ziehst du den Faden durch alle 4 Schlaufen gleichzeitig. Es folgen wieder 6 Luftmaschen, bevor du mit einer Kettmasche in den Ring einstichst. Damit ist das erste Blütenblatt fertig.

Diesen Ablauf wiederholst du noch dreimal. Insgesamt entstehen so 4 Blütenblätter, wie sie für Forsythien charakteristisch sind.

Zum Schluss schneidest du den Faden ab, ziehst den Faden durch die letzte Masche und den magischen Ring fest zusammen. Deine Blüte ist jetzt fertig.

Du hast jetzt verschiedene Möglichkeiten: Du kannst die fertigen Blüten direkt mit den Fäden an Zweige knoten – schnell und unkompliziert. Das sieht schon richtig toll aus. Wenn du willst, kannst du die Fäden auch verknoten und vernähen oder abschneiden. Denn alternativ lassen sich die Blüten mit dünnem Draht befestigen, indem du ihn durch die Mitte führst und hinten an den Zweigen verdrehst. Das ist vor allem dann womöglich etwas praktischer, wenn du die Blüten immer mal wieder an Zweigen befestigen willst. So geht es im Zweifel schneller.

Wenn du magst, kannst du zusätzlich noch kleine Perlen in die Blütenmitte setzen, um den typischen Look noch hervorzuheben und das Ganze noch etwas authentischer zu machen. Das geht auch ganz schnell: Du fädelst auf deinen dünnen Draht eine Rocailles-Stiftperle, 3  Rocailles-Perlen und dann wieder eine Rocailles-Stiftperle. Das Ganze biegst du so zusammen, dass die drei kleinen Perlen nach oben und die Stiftperle zur Seite schauen. Drehe den Draht direkt darunter zweimal um sich selbst und stich die beiden Enden dann zusammen durch die Mitte der Blüte, um sie dann an einem Zweig zu befestigen. Die Perlen imitieren so die Staubblätter im Inneren der Forsythie – das wirkt erstaunlich echt. 

Wie auch immer du deine gelben Blüten gestaltest: Besonders schön wirken sie, wenn du mindestens zehn Blüten an einem Ast befestigst, gerne auch mehr. Dann sehen sie wirklich täuschend echt aus!

Hier gibt's das Video mit der sehr einfachen Anleitung, die du vielleicht gar nicht brauchst:

Was du noch alles an Osterdeko stricken oder häkeln kannst:

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