Aktualisiert: 03.11.2020 - 07:12

Indianisches Horoskop Falke, Lachs, Wolf: Was ist Ihr Totem und wofür steht es?

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Das indianische Horoskop kennt 12 verschiedene Totems:  Gans, Otter, Wolf, Falke, Biber, Hirsch, Specht, Lachs, Braunbär, Rabe, Schlange und Eule.

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Das indianische Horoskop kennt 12 verschiedene Totems: Gans, Otter, Wolf, Falke, Biber, Hirsch, Specht, Lachs, Braunbär, Rabe, Schlange und Eule.

Das indianische Horoskop basiert auf dem Medizinrad. Die darauf dargestellten Tiere werden Totem genannt. Was ist Ihr Totem? Lesen Sie mehr!

Das Medizinrad ist vielen Naturvölkern als Symbol bekannt. Die indianischen Schamanen stellen darin die verschiedenen Zyklen des Lebens dar. Da das Medizinrad in ihrer Kultur eine so große Bedeutung hat, wurde auf seiner Basis auch das indianische Horoskop und die Totems entwickelt. Welches ist Ihr Totem und wofür steht es? Wir stellen die Krafttiere vor.

Was ist Ihr Totem: Das Medizinrad und das indianische Horoskop

Im Gegensatz zu unserer linearen Wahrnehmung von Zeit verstehen die Schamanen, dass das Leben eine Einheit darstellt, was ein geschlossener Kreis sehr schön veranschaulicht. Das Ende eines Zyklus ist gleichzeitig der Anfang eines neuen.

Das indianische Medizinrad besteht aus den vier Himmelsrichtungen (Norden, Süden, Osten und Westen), die den Kreis des Lebens zwischen Geburt und Tod symbolisieren. Die obere und die untere Hälfte des Rades stehen die männliche, schöpferische Kraft des Kosmos (oben) und die weibliche, zulassende, empfangende Kraft der Erde (unten). Die Richtung nach innen, zur Mitte (Zentrum) steht für die Verbindung zum Herzen und zur bedingungslosen Liebe, aus der alles besteht. Das Rad als Ganzes steht für die Einheit des Universums.

Aus dem Medizinrad wurde auch das Naturhoroskop entwickelt, das sich damit beschäftigt, wie wir unsere Verbindung mit der Natur, mit der Erde und den Elementen nutzen können, um uns zu entfalten. Historische Wurzeln soll das Naturhoroskop allerdings nicht haben. Vielemehr geht auf den Indianer, Hollywood-Stuntman und Aktivisten Vincent LaDuke alias Sun Bear zurück, der es in den 60er-Jahren entwickelte, um dem "weißen Mann" die indianische Kultur näherzubringen.

Welches ist Ihr Totem? Finden Sie es heraus!

Genau wie in der abendländischen Astrologie ist der Tag der Geburt der Startpunkt auf dem Medizinrad. Die darauf platzierten Zeichen werden auch Totem genannt.

Der Falke: 21. März bis 19. April

Der Falke ist schnell, wendig und voller Durchsetzungskraft. Geht nicht, gibt es nicht – und so lässt er sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen. Damit ist er der geborene Anführer, denn mit seiner Energie kann er jeden mitreißen. Allerdings muss man sich vor seinen scharfen Krallen und dem Schnabel in Acht nehmen. Geht er zum Angriff über, entlädt sich seine gesamte Energie in einem reinigenden Gewitter. Dann ist es mit der Diplomatie (und dem Vernunftdenken) vorbei und man sollte die Worte, die dann fallen, nicht ganz so persönlich nehmen.

Auch in der Beziehung wird er versuchen, sich durchzusetzen. Sein feuriges Temperament mag zwischen den Laken für aufregende Stunden sorgen, im Alltag kann es – gepaart mit einer gesunden Portion Eifersucht – schon mal anstrengend für den Partner werden. Wie gut, dass der Falke mit Widerstand gut umgehen kann. Der Partner des Falken sollte auf jeden Fall ein dickes Fell und einen gesunden Selbstwert mitbringen.

Der Biber: 20. April bis 20. Mai

Zuverlässigkeit, Gründlichkeit und Ausdauer umschreiben den Biber wohl am besten. Er ist der Erbauer und braucht Beständigkeit und Sicherheit, um sein schöpferisches Potential zu entfalten. Dann zaubert aus einem Trümmerhaufen ein Zuhause und nimmt auch nach herben (emotionalen) Rückschlägen immer wieder neu Anlauf. Risiken dagegen geht er nicht gern ein und auch Veränderungen behagen ihm nur, wenn er den Vorteil darin deutlich erkennen kann.

In der Liebe weiß der Biber ebenfalls Beständigkeit zu schätzen. Ihm die Treue zu halten ist nicht besonders schwer, denn er ist ein sinnlicher Liebhaber. Besteht jedoch Grund zum Misstrauen, ist mit diesem Totem nicht zu spaßen und der Kuschelkurs findet ein schnelles Ende.

Der Hirsch: 21. Mai bis 20. Juni

Sensibel und unbeschwert bewegt sich der Hirsch durch das Leben, immer auf der Suche nach neuem Input. Kommunikation mit seinen Mitmenschen ist für dieses Totem eine Inspiration. Er interessiert sich für ein breites Feld an Themen und ist ein kurzweiliger Gesprächspartner, der Mitgefühl hat und verständnisvoll ist. In die Tiefe möchte er dennoch nicht gehen, denn das könnte ihn von einer neuen Erfahrung abhalten – und davon gibt es bei seinem Tempo jede Menge. Allerdings sorgt diese Schnelllebigkeit auch bisweilen für schlechten Schlaf und ein Gefühl, immer unter Spannung zu stehen.

Hirsch-Menschen flirten gern und knüpfen schnell Kontakte. In einer Beziehung sind sie freundlich und fantasievoll. Bei einem Ausrutscher drücken sie unter den richtigen Umständen auch mal ein Auge zu. Allerdings genießen sie selbst ebenfalls gern mal eine kleine Liaison außer Haus.

Der Specht: 21. Juni bis 21. Juli

Der Specht neigt zu einem extrem vorsichtigen Umgang mit seiner Umwelt, weil er niemanden verletzen will. Er ist sensibel und mitfühlend, was allerdings nicht auf den ersten Blick zu sehen ist. Harte Schale, weicher Kern. Ist man jedoch in seinem engeren Kreis, hat man mit dem Specht einen wahren Freund gefunden. Der Mittelpunkt seines Lebens ist das eigene Zuhause und die ihm lieben Menschen. Das starke Bedürfnis, gebraucht zu werden, macht den Specht sehr fürsorglich.

Das zeigt sich auch in seinen Paarbeziehung. Wer viel Freiheit braucht und gern in der Welt unterwegs ist, ist bei ihm an der falschen Adresse. Die Liebe eines Specht-Menschen macht den Eindruck, als wäre sie bedingungslos. Dennoch fordert das Totem viel gemeinsame Zeit und Nähe – vor allem körperlicher Nähe.

Der Lachs: 22. Juli bis 21. August

Vor dem Tier, das flussaufwärts springt, haben die Indianer höchsten Respekt. Dementsprechend sind Lachs-Menschen starke Persönlichkeiten mit einem gesunden Selbstwert. Sie sind zielstrebig, enthusiastisch und warmherzig. Sie schöpfen gern aus dem Vollen und lieben es, den Ruhm für das einzustreichen, was sie geleistet haben – immerhin können das nicht alle leisten. Dabei schießen sie bisweilen auch über das Ziel hinaus und lassen ihn selbstgefällig und sogar arrogant wirken. Seine Eitelkeit macht den Lachs jedoch anfällig für falsche Schmeicheleien.

Wer könnte der kraftvollen Ausstrahlung eines Lachs-Menschen widerstehen? Sie erobern die Herzen im Sturm, sind leidenschaftlich und ausdauernd. Sie können sich dem Gefühl der Liebe voll hingeben und begeistern damit ihren Partner. Dieser sollte mit Komplimenten und Bewunderung nicht geizen.

Der Braunbär: 22. August bis 21. September

Der Braunbär-Mensch arbeitet viel, ist strebsam und vernünftig. Er hat für alles einen Plan und verfolgt diesen unermüdlich. Trotz seiner außergewöhnlichen Leistungen bleibt er bescheiden und fällt dabei gern mal durchs Raster, wenn zum Beispiel eine Gehaltserhöhung diskutiert wird. Er stellt an sich und seine Mitmenschen hohe Erwartungen und kann mit Fehlschlägen nur schlecht umgehen. Ebenso wenig mit Kritik. Umgedreht kann er mit seinen Tatzen aber gut austeilen.

Seine Gefühle hat er voll im Griff, sodass emotionale Ausbrüche bei diesem Totem ausbleiben. Gefühlskalt ist der Braunbär-Mensch jedoch nicht. Tief in seinem Inneren ist er warmherzig und anschmiegsam. Dementsprechend braucht er einer Beziehung einen vertrauensvollen Partner, um sich öffnen und fallen lassen zu können.

Der Rabe: 22. September bis 22. Oktober

Der Rabe hat ein geselliges Wesen und arbeitet gern im Team. Er liebt den Austausch und eine harmonische Atmosphäre in der Gruppe. Seine diplomatischen Fähigkeiten machen ihn zu einem guten Mediator, der zwischen den Fronten vermitteln kann. Er hat ein ausgeprägtes Verständnis für Gerechtigkeit und kann sich gut in Menschen und ihre verschiedenen Ansichten hineinversetzen. Manchmal bringen ihn die gesellschaftlichen Disharmonien aus dem Gleichgewicht. Dann braucht er Zeit für sich, um wieder in seine Mitte zu kommen.

In der Beziehung ist der Rabe ein Romantiker und Idealist. Er sucht nach dem perfekten Partner (Seelenverwandten), an den er sich dauerhaft binden kann. Da er nicht sehr entscheidungsfreudig ist, wird dem Raben schwer fallen, sich auf einen Partner festzulegen. Der Blick über die heimische Bettkannte hinaus könnte auch zum Thema in einer bestehenden Beziehung werden.

Die Schlange: 23. Oktober bis 22. November

In der indianischen Kultur steht die Schlange, da sie sich häutet, für die Erneuerung. Schlangen-Menschen gelingt es, sich immer wieder neu zu erfinden, da sie die Vergangenheit gut hinter sich lassen können und Veränderungen positiv gegenüber stehen. Ihre Tiefgründigkeit wirken auf manche Menschen faszinierend, andere schreckt die Intensität der Gefühle eher ab. Schlangen-Menschen leben mit Extremen: Sie kommen mit fast nichts zurecht, lieben aber andererseits den Luxus und Ausschweifungen.

Intensive Gefühle bringen eine rasante Liebesbeziehung mit sich. Wer mit einem Schlangen-Mensch zusammenkommt, muss die Hosen runter lassen und sich auch seelisch voll und ganz zeigen. Dieses Totem liebt mit Körper und Geist und vor allem ganz oder gar nicht. Eine Portion Eifersucht gehört da ganz selbstverständlich dazu.

Die Eule: 23. November bis 21. Dezember

Dem scharfen Auge der Eule entgeht nichts. Umgedreht wird sie nur gesehen, wenn sie gesehen werden will. Eulen-Menschen wird eine gewisse Weisheit nachgesagt. Ihre Ziele verfolgen sie konsequent und unbeirrbar von der Meinung anderer. Echte Individualisten. Ihr wacher Geist braucht immer neues Futter – und um diesen zu stillen, machen nehmen sie auch weite Wege in Kauf. Zudem scheuen sie das Ungewisse und das Abenteuer nicht und sind auch bereit, ein Risiko einzugehen.

Charmant, witzig und geistreich – Eulen-Menschen haben auf dem Partnermarkt gute Chancen. Allerdings ist ihnen das Konzept der Beziehung nicht ganz geheuer. Erotik ist für sie genau wie das Leben ein Abenteuer. Wird es langweilig mit dem Partner oder wird ihre Entwicklung durch die Beziehung eingeschränkt, fliegt sie auf und davon.

Die Gans: 22. Dezember bis 19. Januar

Niemand geht mit Herausforderungen so souverän um wie Gans-Menschen. Sie finden selbst für komplexe Aufgabe die Lösung. Hilfreich ist dabei ihre Kraft, Ausdauer und Fantasie. Sie haben ein gute Vorstellungskraft und werden in brenzlichen Situationen gern als Ratgeber zu Hilfe gerufen. Im Rampenlicht fühlt sich die Gans nicht so wohl. Ihr Pflichtbewusstsein und Ehrgeiz lassen sie lieber im Hintergrund wirken und im Verborgenen kleine Wunder vollbringen.

Auf Außenstehende macht die Gans meist einen nüchternen Eindruck, doch ihre Lieben, liegen der Gans sehr am Herzen. Sie pflegt oft jahrelange Freundschaften. Stürmische Gefühlsausbrüche sind nicht ihr Ding. Sie sucht nach dauerhaften, stabilen Beziehungen, setzt auf Vertrauen und Intimität in der Paarbeziehung. Sie selbst ist zuverlässig und loyal.

Der Otter: 20. Januar bis 18. Februar

Gleichberechtigung und Freiheit liegen dem Otter am Herzen, der sich gern zum Wohle aller einsetzt. Meist übernimmt er mehr Aufgaben als er erledigen kann, um seinen Beitrag zu leisten. Die Zeit scheint ihm durch die Finger zu rinnen, dabei hat er noch so viele Ideen, die er verwirklichen möchte. Diese teilt er auch gern in der Gruppe, denn Geselligkeit ist ihm wichtig. Man schätzt seine kreativen Ideen und sein Engagement.

Kreativ wird er auch zwischen den Laken. Ob sich aus der Liebelei jedoch eine langfristige Beziehung ergibt, wird sich erst noch zeigen müssen. Grundsätzlich liebt der Otter seine Freiheit uns setzt mehr auf geistigen Austausch als auf tiefe Gefühle.

Der Wolf: 19. Februar bis 20. März

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ür die Indianer war der Wolf ein spiritueller Lehrer und Führer. Wolf-Menschen sind intuitiv, sensibel und haben fast schon hellsichtige Eingebungen. Er ist mitfühlend und sucht die Nähe zu Menschen – er ist eben ein Rudeltier. Andererseits braucht er auch sein eigenes Revier, also genug Freiraum für sich selbst. Wolf-Menschen können gut ihre Gefühle zeigen und wirken sympathisch. Allerdings kann er auch gut zubeißen.

In die Beziehung und in die Familie investiert der Wolf-Mensch mehr Zeit und Energie als andere. Die Stunden der Zweisamkeit sind sinnlich und voller Leidenschaft. Schließlich soll der Bund ewig halten. Realistisch ist dieses Ziel nicht, aber dieses Totem ist eben ein Idealist.

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