19.10.2016

Sich Wohlfühlen mit Houzz Silberfische im Bad? Diese Hausmittel helfen

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Silberfische im Bad sind nicht gesundheitsgefährdend, aber unschön.

Foto: Houzz/UKBathrooms

Silberfische im Bad sind nicht gesundheitsgefährdend, aber unschön.

Silberfische im Bad sind ein Anzeichen für zu hohe Feuchtigkeit und mitunter auch Schimmel. Wir erklären, wie Sie Silberfischen vorbeugen können.

Ist an Ihnen nachts auf der Toilette auch schon mal ein klitzekleines, silbriges Tier vorbeigeflitzt? Ein kleiner Schreck, vielleicht auch etwas Ekel. Doch es war ziemlich sicher ein harmloses Insekt: der Silberfisch. Er ist nicht gefährlich und überträgt auch keine Krankheiten.

Jedoch sollte man sich, wenn man Silberfische entdeckt, Gedanken über den Zustand des Bads machen und warum Sie ein paar wenige Silberfische auch einfach Silberfische sein lassen können.

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Was sind Silberfische?

Es handelt sich nicht wirklich um Fische – auch wenn es der Name vermuten lässt. Silberfische sind kleine Insekten, die zur hunderte Millionen Jahre alten Ordnung der Fischchen (Zygentoma) gehören. Somit heißt ihr korrekter Name auch Silberfischchen (Lepisma saccharina).

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Silberfischchen haben einen silbrigen, stromlinienförmigen Körper und sind etwa einen Zentimeter lang. Mit ihren sechs Beinchen und den zwei langen Fühlern sind sie unheimlich flink und gewandt. Ihr Körper ist mit silbrigen Schuppen bedeckt.

Wo treten Silberfische auf?

Silberfische lieben feuchte, dunkle Orte wie Bäder oder Kellerräume, besonders wenn diese fensterlos sind. Deswegen bekommt man sie meist auch nur nachts zu Gesicht. Tagsüber verstecken sich Silberfische in Ritzen, im Abfluss oder in Fußleisten.


Ihre Lieblingsspeise sind zucker- und stärkehaltige Produkte; auch Seide, Papier, Baumwolle, sowie Milben und Hautschuppen schmecken ihnen vorzüglich. Deswegen ist es auch kein Wunder, dass sich Silberfische im Bad sehr wohl fühlen: hier ist es feucht, oft dunkel und sie finden genügend Futter.

Wie lange leben Silberfische?

Sie sind klein, aber ausdauernd – finden Silberfischchen gute Lebensbedingungen vor, können sie bis zu acht Jahre alt werden.

Silberfische als Zeichen für Schimmel?

Wenn Sie die lichtscheuen Tierchen im Bad erwischen, dann ist dies ein Anzeichen dafür, dass der Raum eine zu hohe Luftfeuchtigkeit aufweist. Es kann auch ein Hinweis für Schimmel im Bad sein. Treten viele Silberfischen auf, sollten Sie Ihr Bad daher gründlich auf Schimmelbefall untersuchen. Auch hinter Tapeten, Schränken oder in Duschfugen können Schimmelpilze sein.


Interessant: Im Grunde mindern Silberfische den Schimmelbefall, den ihr massenhaftes Auftreten anzeigt, sogar – sie ernähren sich auch von Schimmelpilzen.


Wie Silberfischen vorbeugen?

  • ausreichend lüften, auch querlüften
  • Handtücher nicht im Mini-Bad trocknen
  • bei fensterlosen Räumen: Lüftung einbauen
  • Tür offen lassen
  • Wäsche nicht in geschlossenen Räumen trocknen
  • auffällige Ritzen und Fugen im Bad mit Silikon verschließen
  • für möglichst für viel Licht im Bad sorgen z.B. dauerhaft brennende LED-Leisten
  • häufig putzen und Staub saugen, so wird den Silberfischen die Nahrungsgrundlage entzogen

Wie Silberfische bekämpfen?

Flitzt dann doch mal ein Silberfisch an Ihnen vorbei, können Sie diese mit einfachen Hausmitteln einfangen. Ködern lassen sich Silberfische mit ihrer Lieblingsspeise: Zucker und Stärke. Eine aufgeschnittene, rohe Kartoffel auf dem Boden lockt die Tierchen an. Auf einem Blatt Papier mit klebrigem Honig oder einem feuchten Tuch mit Zucker bleiben sie dann kleben.


Auch Klebestreifen im Bad stellen hilfreiche Fallen dar. Am besten stellt man die Fallen abends hin und entsorgt sie morgens. Von chemischen Keulen ist unbedingt abzuraten.

Silberfische sind nützlich!

Zugegeben, viele ekeln sich vor den silbrigen Flitzebögen und sehen sie als Zeichen von Unsauberkeit. Dabei sind sie weder gesundheitsschädlich noch zerstören sie Bausubstanz. Aus hygienischer Sicht ist es nicht nötig, Silberfische zu bekämpfen. Vielmehr helfen sie, Hausstaub und Milben loszuwerden, da sie sich davon ernähren. So profitieren Allergiker sogar von ihnen.


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Dieser Artikel ist bereits erschienen auf Houzz .

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