09.07.2021 - 22:05

Stress als Auslöser YouTuber Rezo litt unter Panikattacken

Von Spot-on-news

YouTuber Rezo hatte mit Panikattacken zu kämpfen.

Foto: imago/Future Image

YouTuber Rezo hatte mit Panikattacken zu kämpfen.

YouTuber Rezo hat in einem Interview offenbart, dass er unter Panikattacken litt. Auch Kollege Julien Bam weiß um die Schattenseiten der sozialen Medien.

YouTuber Rezo (28), der durch das Video "Die Zerstörung der CDU" bekannt wurde, hat offen über seine psychischen Probleme und Panikattacken berichtet. Im "Spiegel"-Doppelinterview mit Kollege Julien Bam (32) erklärte er: "Das fing damit an, dass ich mich unwohl fühlte, abends beim Fernsehen auf der Couch. Ich hatte Angst, gleich würde etwas Schlimmes passieren. Als ob ein Tiger hinter einem her ist, aber da war nichts."

Zudem habe er das Gefühl gehabt, sich nicht selbst steuern zu können. Beim Arzt sei er nicht gewesen, obwohl das sinnvoll gewesen wäre, sagt Rezo. Er habe enorm viele Zuschriften von anderen YouTubern bekommen, die teilweise über ihre eigenen Panikattacken berichtet hätten.

Julien Bam musste wegen Burn-out ins Krankenhaus

Auch Julien Bam hat die Auswirkungen von zu viel Stress bereits erleben müssen. Als er noch seinen Hauptkanal "Julien Bam" betrieben habe, habe er 18-Stunden-Tage vor und hinter der Kamera gehabt. "Dreimal war ich im Krankenhaus wegen Burn-out, zweimal davon über Nacht. Ich bin auf jeden Fall prädestiniert dafür, mir mehr aufzuschultern, als ich tragen kann." Den Kanal stellte er 2019 ein.

Rezo erklärt im Interview weiter, dass ein ständiger medialer Konsum lange zu seinem Leben gezählt habe: "Ich habe mich dabei ertappt, dass ich, wenn ich nur kurz auf dem Klo war oder mir einen Kaffee gemacht habe, sofort auf irgendeine App geklickt habe. Da schwingt dieses falsche Gefühl von Produktivität und Selbstoptimierung mit, aber das ist Quatsch." In letzter Zeit schaffe er es an den meisten Tagen, insgesamt nicht mehr als eine Stunde auf Instagram, TikTok und Twitter zu verbringen. Die Benachrichtigungen von Apps habe er abgestellt. "Und das Wichtigste: Handyverbot im Schlafzimmer."

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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