Aktualisiert: 07.07.2021 - 06:51

Angeblich schlecht beraten Britney Spears: Ihr Anwalt will sie nicht mehr vertreten

Von Spot-on-news

Arme Britney Spears: Offenbar möchte ihr Anwalt sie nicht mehr vertreten. Samuel Ingham will sein Mandat niederlegen.

Foto: imago images/ZUMA Wire

Arme Britney Spears: Offenbar möchte ihr Anwalt sie nicht mehr vertreten. Samuel Ingham will sein Mandat niederlegen.

Nach ihrem Manager will jetzt offenbar auch Britney Spears' langjähriger Anwalt Samuel Ingham die Zusammenarbeit mit der Sängerin beenden. Er soll über die Aussage seiner Mandantin vor Gericht verärgert sein.

Das Drama rund um die Vormundschaft von Britney Spears (39) nimmt kein Ende. Nachdem gestern (05. Juli) ihr langjähriger Manager Larry Rudolph (57) von seinen Aufgaben zurückgetreten ist, will jetzt offenbar auch Britney Spears' Anwalt, Samuel Ingham, sein Mandat niederlegen.

Nach Kritik: Britney Spears' Anwalt nicht zufrieden mit ihrer Aussage

Wie das US-Promi-Portal "TMZ" berichtet, soll Ingham, der Spears seit 13 Jahren vertritt, sehr unglücklich mit der Aussage seiner Mandantin sein. Spears hatte am 26. Juni vor Gericht das erste Mal ausführlich berichtet, wie ihre Familie und Management sie kontrollieren und wie sie darunter leidet. Dabei hatte sie auch Ingham Vorwürfe gemacht, er habe sie nicht ausreichend über ihre Optionen informiert.

Sie wusste von nichts

Unter anderem behauptete die Sängerin, sie habe nie gewusst, dass sie überhaupt die Möglichkeit gehabt habe, zu beantragen, ihren Vater Jamie Spears (68) als Vormund abzusetzen. Laut dem Bericht widerspricht Ingham dieser Darstellung und will noch heute (06. Juli) das Gericht darum bitten, ihn als Pflichtverteidiger von dem Fall abzuziehen.

Weitere Details zu Inghams Gründen seien nicht bekannt, da sie unter die anwaltliche Schweigepflicht fallen würden, so die Seite weiter.

Lange Liste an Vorwürfen

Britney Spears steht nach psychischen Zusammenbrüchen seit 13 Jahren unter Vormundschaft. Ende Juni gab die Sängerin vor einem Gericht in Los Angeles ein Statement ab, in dem sie diese als "Missbrauch" bezeichnete. Sie erhob Vorwürfe unter anderem gegen ihren Vater. Spears zufolge werden ihre Finanzen, ihre Karriere, ihr Privatleben und sogar die Entscheidung über weitere Kinder kontrolliert. Sie behauptete unter anderem, dass sie ihre Spirale nicht von einem Arzt entfernen lassen dürfe.

Nicht nur ihr Anwalt will sich von dem Fall zurückziehen: Britney Spears' Manager Larry Rudolph ging nach 25 Jahren.

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