30.06.2021 - 09:17

Wie geht das? Snowboard-Profi Alex Pullin seit einem Jahr tot – nun ist seine Freundin von ihm schwanger

Snowboard-Sportler Alex Pullin ist im Juli 2020 ums Leben gekommen. Nun ist seine Freundin schwanger von ihm. Wie ist das möglich?

Foto: IMAGO / ANP

Snowboard-Sportler Alex Pullin ist im Juli 2020 ums Leben gekommen. Nun ist seine Freundin schwanger von ihm. Wie ist das möglich?

Die Freundin des toten australischen Snowboarders Alex Pullin erwartet ein Kind von ihm. Doch sie wurde erst schwanger, nachdem ihr Partner tot war. Wie das geht und wie die Rechtslage diesbezüglich in Deutschland aussieht!

Am 8. Juli 2020 starb der australische Snowboarder Alex Pullin bei einem tragischen Speerfischen-Unfall im Alter von nur 32 Jahren. Knapp ein Jahr später sorgt die Meldung, dass seine Freundin Ellidy Vlug nun von ihm schwanger ist, für Aufsehen. Zu Recht, denn wie geht es, dass die hinterbliebene Lebensgefährtin von einem bereits einem Jahr Toten ein Baby erwartet? Die Erklärung!

Ein Jahr nach Tod des Ex-Snowboard-Weltmeisters Alex Pullin ist seine Freundin schwanger von ihm

Es gibt eine logische Erklärung für das, was wie ein Wunder anmutet. Wie RTL berichtete, konnten Alex Pullin nach seinem Tod von Ärzten noch lebende Spermien entnommen werden. Ellidy Vlug ließ sich anschließend künstlich befruchten, nun ist sie schwanger – von einem Mann, der längst tot ist. Die frohe Botschaft, von ihm nun ein Kind zu erwarten, verkündete sie auf Instagram. Dort teilte sie mehrere Fotos, auf denen sie mit Schwangerschaftsbauch auf einem Feld im Sonnenlicht zu sehen ist.

Der heftige Schicksalsschlag hat ihr ihren Partner genommen, nun aber ein Baby geschenkt. Auf den Nachwuchs freut sich Ellidy Vlug sehr, schreibt sie doch: "Bubba Chump kommt diesen Oktober. Dein Dad und ich haben jahrelang von dir geträumt, Kleiner." Als "bittersüß" bezeichnet sie ihr Glück und schreibt außerdem, dass sie bei nichts so sicher und so aufgeregt war in ihrem ganzen Leben wie jetzt.

Befruchtung durch postmortale Sperma-Entnahme in Deutschland nicht möglich

Übrigens kann sich die Freundin des toten Snowboard-Sportlers nur über den Nachwuchs freuen, weil das in ihrer Heimat erlaubt ist. Hierzulande sähe das anders aus. Das Embryonenschutzgesetz würde ein solches Vorgehen in Deutschland unmöglich machen – mit der Begründung, dass eine Gefährdung des Kindeswohls vorliegen würde.

Für die Freundin des toten Snowboarders bedeutet das Baby großes Glück. Für manche kann die Tatsache, ein Baby von einem Toten zu bekommen, schon ein wenig skurril anmuten. Was außerdem ein wenig schräg klingt, sind diese Geschichten hier:

Erwarten Sie auch bald ein Baby? Dann dürfte Sie dieses Video zur Ernährung in der Schwangerschaft interessieren:

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Und was noch so auf Instagram los ist, außer dass Ellidy Vlug ihren Babybauch zeigt, das erfahren Sie auf unserer interessanten Themenseite.

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