Aktualisiert: 23.04.2021 - 09:27

Die 48-Jährige im Interview Andrea Ballschuh hat keine Angst mehr vor dem Älterwerden

Von Spot-on-news

Andrea Ballschuh moderierte 13 Jahre lang die ZDF-Sendung "Volle Kanne". Jetzt wagte sie einen Neuanfang und ist glücklicher denn je.

Foto: imago images/ Horst Galuschka

Andrea Ballschuh moderierte 13 Jahre lang die ZDF-Sendung "Volle Kanne". Jetzt wagte sie einen Neuanfang und ist glücklicher denn je.

Ex-"Volle Kanne"-Moderatorin Andrea Ballschuh hat sich abseits der TV-Branche ein zweites Standbein geschaffen. Heute müsse sich die 48-Jährige keine Gedanken mehr darüber machen, "dass viele Frauen, die über 50 sind, beim Fernsehen gegen Jüngere ausgetauscht werden".

ZDF-Moderatorin Andrea Ballschuh hat in den letzten Jahren zu sich selbst gefunden und keine Angst mehr vor dem Älterwerden. Wie sie das geschafft hat, was zuckerfreie Ernährung damit zutun hat und warum sie sich jetzt unbedingt für die Früherkennung von Diabetes einsetzen will, lesen Sie in diesem Artikel.

Neunanfang: Moderatorin Andrea Ballschuh hat keine Angst mehr vor dem Älterwerden

13 Jahre lang moderierte Andrea Ballschuh (48) die erfolgreiche ZDF-Sendung "Volle Kanne". "Obwohl ich seit vier Jahren nicht mehr da bin, werde ich immer noch auf die Sendung angesprochen", verrät die Moderatorin im Interview. Dabei ist die 48-Jährige auch heute noch regelmäßig im TV zu sehen, unter anderem jeden Sonntag in der ZDF-Sendung "sonntags".

Abseits des TV-Geschäfts hat sich Ballschuh aber schon vor einigen Jahren ein zweites Standbein geschaffen. "Ich habe es vor zehn Jahren erlebt, dass von heute auf morgen viele Sendungen bei einem Fernsehsender weggebrochen sind, weil ein neuer Chef kam, der alles anders machen wollte als sein Vorgänger", erinnert sich die 48-Jährige. "Ich wurde einfach abgeschoben, weil meine Nase nicht gefiel. Ich fühlte mich wie gelähmt, ich war wütend, denn ich hatte nichts falsch gemacht." Als TV-Moderatorin sei man immer auf wohlwollende Menschen bei TV-Sendern angewiesen, die einen engagieren.

Sie hat sich beruflich und privat neu erfunden

2019 begann sie schließlich damit, ein Online-Business als Videocoach aufzubauen. "Inzwischen habe ich keine Angst mehr, einen TV-Job zu verlieren, weil ich mir als Videocoach einen Namen gemacht habe." Sie genieße heute ihre Unabhängigkeit. Auch privat hat sich die Moderatorin neu gefunden und in einem Schweigekloster wieder zu mehr Selbstbewusstsein gefunden. "Ich habe danach einiges in meinem Leben verändert, habe mich aus Beziehungen gelöst, in denen ich mich selbst begrenzt habe, und zum ersten Mal auf meine Bedürfnisse gehört. Ich habe mich von meinem Mann getrennt und ich begann öfter 'nein' zu sagen. Das tat und tut so unglaublich gut. Ich habe angefangen, mich selbst zu lieben. Und das hat auch mein Verhältnis zu meiner Tochter verändert. Das Verhältnis zu ihrem Papa ist besser denn je und wir sind immer noch füreinander da."

Mittlerweile habe sie auch keine Angst mehr vor dem Älterwerden. Heute müsse sie sich keine Gedanken mehr darüber machen, "dass viele Frauen, die über 50 sind, beim Fernsehen gegen Jüngere ausgetauscht werden". "Ich möchte heute gar keine 25 mehr sein. Ich bin innerlich so viel ruhiger geworden, viel mehr bei mir, fühle mich mit mir selbst so viel wohler als mit 25. Nur das Abnehmen ist schwerer geworden. Aber das ist nicht wirklich tragisch."

Sie macht sich für zuckerfreie Ernährung stark

Ihre Ernährung hat Ballschuh mittlerweile komplett umgestellt. "Mein Arzt hat bei einer Routineuntersuchung 2015 durch Zufall eine Fettleber diagnostiziert. Auch meine Blutwerte waren für eine 43-Jährige nicht so prickelnd. Er meinte, wenn ich so weitermache steuere ich auf einen Typ-2-Diabetes zu. Er riet mir dazu, meinen Zuckerkonsum massiv zu senken. Da ich nicht einfach nur ein bisschen Schokolade essen konnte, habe ich beschlossen mit meiner Freundin eine Challenge zu machen – '90 Tage ohne Zucker'. Das hat uns so gutgetan, dass daraus mittlerweile sechs Jahre geworden sind und zwei Bücher ("Zucker is(s) nicht") entstanden sind."

Ballschuh setzt sich zudem auch für die Früherkennung bei Diabetes ein. "Diabetes tut erst mal nicht weh. Aber es kann so schlimme Folgeerkrankungen mit sich bringen, wenn der Diabetes unbehandelt bleibt. Abgesehen von einem viel höheren Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfällen und Organschäden ist den wenigsten bewusst, dass Diabetes zu Schäden an den Augen bis zur Erblindung führen kann", führt die Moderatorin aus. Deshalb setze sie sich mit Apollo und der Deutschen Diabetes-Hilfe für die Prävention von Typ-2-Diabetes-Erkrankungen und die Förderung der Sehgesundheit ein." Sie wolle sich auch in Zukunft für das Thema zuckerfreie Ernährung stark machen, "um Menschen Mut zu machen, besser auf sich zu achten und die persönliche Gesundheit zu fördern."

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