08.04.2021 - 23:19

Sie sind nicht "übermenschlich" Erzbischof von Canterbury bemitleidet Prinz Harry und Herzogin Meghan

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Prinz Harry und Herzogin Meghan gaben sich im Mai 2018 das Jawort.

Foto: imago images/ZUMA Press

Prinz Harry und Herzogin Meghan gaben sich im Mai 2018 das Jawort.

Dem Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, tun Prinz Harry und Herzogin Meghan offenbar leid. Er vergleicht die Situation des Paares mit einer Haftstrafe.

Wurde Prinz Harry (36) durch seinen Status als Royal in eine Art Haftstrafe hineingeboren? So scheint es zumindest Justin Welby (65), der Erzbischof von Canterbury, zu beurteilen. Er traute Prinz Harry und Herzogin Meghan (39) im Mai 2018 und fragte nun in einem neuen Interview mit dem "FT Magazine" der "Financial Times": "Es ist eine lebenslängliche Freiheitsstrafe ohne die Möglichkeit einer Strafaussetzung auf Bewährung, oder nicht?"

Seiner Meinung nach müsse man nur in die 1930er-Jahre zurückblicken und den Fall des Eduard VIII. (1894-1972) betrachten. Der ehemalige König von England dankte im Dezember 1936 ab, sei aber auch im Anschluss "immer noch eine Berühmtheit gewesen und wurde überall verfolgt", meint der Erzbischof. Was die Faszination der britischen Königsfamilie ausmache? Der Geistliche scheint es sich damit zu erklären, dass die Menschen erwarten würden, "dass sie übermenschlich sind".

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