21.03.2021 - 12:03

Nach Rassismus-Vorwürfen So will Queen Elizabeth II. die Monarchie modernisieren

Von Spot-on-news

Queen Elizabeth II. unterzeichnet am Tag nach dem explosiven Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan eine Nachricht zum Commonwealth Day.

Foto: imago images/i Images

Queen Elizabeth II. unterzeichnet am Tag nach dem explosiven Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan eine Nachricht zum Commonwealth Day.

Die Anschuldigungen aus Prinz Harry und Herzogin Meghans Oprah-Interview gegen die Royal Family waren hart. Queen Elizabeth II. soll nun Pläne schmieden, wie die Monarchie modernisieren werden könnte. Unter anderem will sie einen "Diversitäts-Zaren" einstellen.

Die Vorwürfe, die Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) in ihrem Interview mit Oprah Winfrey (57) gegen die britische Königsfamilie machten, waren keine leichten. Es ging um Rassismus, mangelnde Unterstützung und Selbstmordgedanken. Queen Elizabeth II. (94) soll nun Pläne schmieden, wie die 1.200 Jahre alte Monarchie modernisiert werden könnte. Wie die britische "Mail On Sunday" berichtet, will die Monarchin wohl einen sogenannten "diversity tsar" (dt. Diversitäts-Zar) einstellen. Die britische Zeitung zitiert eine Quelle, die erklärt, mit dem Vorhaben erkenne man an, dass "mehr gemacht werden muss", um sich für die Rechte von Minderheiten starkzumachen.

Als Teil der Kampagne für mehr Diversität sollen royale Berater aus dem Buckingham Palast, Kensington Palast und Clarence House in den nächsten Wochen an sogenannten "Listen and learn"-Übungen (dt. "Zuhören und lernen") teilnehmen. In diesen Seminaren sollen sie unter anderem mit verschiedenen Unternehmen und Einzelpersonen darüber sprechen, wie die Monarchie Minderheiten besser repräsentieren könnte. Wie die "Daily Mail" berichtet, wolle der Palast auch ethnische Minderheiten sowie Menschen mit Behinderung, Trans-Menschen und Homosexuelle stark miteinbeziehen.

"Wir können uns immer verbessern"

Eine Quelle aus dem Palast führt aus: "Das ist ein Anliegen, das in allen Haushalten sehr ernst genommen wird." Man habe bereits verschiedene Regelwerke, Prozeduren und Programme implementiert, doch den gewünschten Forstschritt noch nicht gesehen. "Wir akzeptieren, dass noch mehr gemacht werden muss. Wir können uns stets verbessern." Man scheue sich nicht davor, die Dinge auf eine andere Art und Weise anzugehen. "Wir arbeiten schon seit einiger Zeit daran, etwas zu ändern und die Familie unterstützt uns dabei voll", bestätigt die Quelle.

In ihrem explosiven Interview am 7. März Interview hatte Herzogin Meghan der Royal Family unter anderem vorgeworfen, ihrem Sohn Archie (1) wegen dessen Hautfarbe keinen Prinzentitel geben zu wollen. Der Buckingham Palast reagierte zwei Tage später mit einem kurzen Statement, in dem es hieß, man nehme die Vorwürfe "sehr ernst", Erinnerungen an die Vorfälle könnten jedoch "variieren" und man wollte sich privat hinter verschlossenen Türen darum kümmern.

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