Aktualisiert: 24.02.2021 - 11:59

Sie kämpft RTL-Moderatorin Tanja Bülter leidet an Brustkrebs

Tanja Bülter war geschockt, als sie die Diagnose Brustkrebs erhielt.

Foto: IMAGO / Jan Huebner

Tanja Bülter war geschockt, als sie die Diagnose Brustkrebs erhielt.

Bei TV-Moderatorin Tanja Bülter wurde Brustkrebs festgestellt. Wie sie mit ihrer Erkrankung umgeht und wie sie es schafft, trotz Chemo ihre Haare zu behalten.

Tanja Bülter, die als Moderatorin für RTL vor der Kamera steht, hat im Herbst 2020 die Diagnose Brustkrebs bekommen. Nun machte sie ihre Krankheit öffentlich und erzählte, wie sie kämpft, wie sie ihre Erkrankung mit Arbeit und Kind vereint und wie sie ihre Haare bei der Chemo retten konnte.

Krebs
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Tanja Bülter erhielt Diagnose Brustkrebs – nun kämpft sie

Die 49-Jährige berichtete der Bild, plötzlich einen Knoten in ihrer Brust ertastet zu haben. Doch Brustkrebs gehörte nicht zu ihren Vermutungen, was die Erhebung sein könnte. Sie tippte auf eine Zyste oder eine Entzündung. Als dann die Diagnose Brustkrebs lautete, war der Schock bei Tanja Bülter groß. Sie musste diesen Schicksalsschlag erst einmal für sich selbst verkraften, suchte Unterstützung bei einer befreundeten Psychologin, dann erst sagte sie es ihren Eltern und ihren Kindern.

Nun unterzieht sie Tanja Bülter einer Chemotherapie. Vor allem Müdigkeit, Übelkeit und Vergesslichkeit machen ihr zu schaffen. Trotzdem geht sie ihrer Arbeit nach. Von ihrem Arbeitgeber wird die erkrankte Moderatorin gut unterstützt. Ihr Chef sagte ihr, dass sie es so machen würden, wie es sich für sie richtig anfühlt. Weiter berichtete Tanja Bülter davon, dass sich jeder, mit dem sie am Arbeitsplatz in Kontakt kommt, vorher einem Schnelltest unterziehen würde. Ansonsten zieht sie sich zurück. Sogar ihre acht Jahre alte Tochter gehe deswegen nicht mehr zur Schule.

So hat Tanja Bülter ihre Haare nicht verloren

Wenn Tanja Bülter zu einer Chemo-Sitzung muss, trägt sie eine Kälte-Haube auf dem Kopf. Diese kühlt den Kopf herunter. Damit sind die Zellen der Kopfhaut aufnahmefähig und es kommt zu keiner Zerstörung der Haarfolikel. Somit konnte die Moderatorin sich ihre Haare bewahren, worüber sie sehr froh ist: "Ich wollte mich noch als Frau fühlen, hatte wahnsinnige Angst davor, meine Haare zu verlieren. Mir hilft es, wenn ich mich schminke und meine Haare frisiere. So kann ich mich ansehen und sagen: Ja, es gibt diese fürchterliche Krankheit, aber ich bin ja trotzdem 'ich' geblieben."

Benötigen Sie Informationen zum Thema Krebs, finden Sie diese hier. Wie Sie erste Symptome von Brustkrebs erkennen, lesen Sie ebenfalls bei uns.

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