Aktualisiert: 23.01.2021 - 12:01

Ihm droht lebenslange Ämtersperre Zweites Amtsenthebungsverfahren gegen Trump soll starten

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Da steht Donald Trump aber was bevor: Das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen ihn soll starten.

Foto: Evan El-Amin/shutterstock.com

Da steht Donald Trump aber was bevor: Das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen ihn soll starten.

Die US-Demokraten haben ihren Plan für das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump vorgestellt. Der Ex-Präsident soll mit einer lebenslangen Ämtersperre für die Kapitol-Randale zur Rechenschaft gezogen werden.

Er ist bereits aus dem Amt des US-Präsidenten ausgeschieden – dennoch wollen die US-Demokraten das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump starten lassen. Damit könnte ihm das Verbot erteilt werden, noch einmal ein politisches Amt auszuüben. Der Vorwurf: "Anstiftung zum Aufruhr" aufgrund seiner Rede unmittelbar vor der Erstürmung des Kapitols durch einen gewaltbereiten Mob seiner Anhänger am 6. Januar.

Zweites Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump soll starten

Fünf Menschen kamen dabei ums Leben. Das Impeachment gegen den Vorgänger von US-Präsident Joe Biden (78) soll in der zweiten Februarwoche beginnen, wie der demokratische Mehrheitsführer im US-Senat, Chuck Schumer, am Freitag (Ortszeit) mitteilte.

Der Impeachment-Prozess wird im Senat geführt. Am Montag (25. Januar) soll er dafür die Anklageschrift vom Repräsentantenhaus erhalten. Nachdem die Anklage verlesen wurde und die Senatoren einen Eid abgeschworen haben, soll mit den Eröffnungsplädoyers, die den eigentlichen Start des Impeachment-Verfahrens markieren, in der Woche des 8. Februars begonnen werden.

Mehrheit der Demokraten im Senat reicht nicht

Demokraten und Republikaner halten jeweils 50 Sitze im Senat. Bei einem Patt kann Vizepräsidentin Kamala Harris (56) die entscheidende Stimme für die Demokraten abgeben. Im Amtsenthebungsverfahren ist eine Zweidrittel-Mehrheit notwendig. Trump ist der erste US-Präsident in der Geschichte, gegen den zwei Amtsenthebungsverfahren eingeleitet wurden.

Zusätzlich zum Amtsenthebungsverfahren könnte demnächst auf Donald Trump eine Flut an Prozessen zukommen. Außerdem hat sich ein Berg an Schulden angehäuft. Könnte er verurteilt werden?

Sehen Sie hier, wie Donald Trump von Usern via Twitter aus "Kevin – Allein in New York" entfernt wurde. Die Ideen sind mitunter wirklich witzig!

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