07.01.2021 - 14:46

Nach Unruhen in den USA Nach Ausschreitungen: Selena Gomez kritisiert Facebook und Twitter

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Selena Gomez kämpft weiter gegen Hass auf Facebook und Twitter.

Foto: Tinseltown / Shutterstock.com

Selena Gomez kämpft weiter gegen Hass auf Facebook und Twitter.

Selena Gomez hat sich nach den Protesten der Trump-Anhänger auf Twitter zu Wort gemeldet. Die sozialen Netzwerke tragen für sie eine Mitschuld an den Ereignissen. Es ist nicht das erste Mal, dass die Sängerin gegen Facebook und Co. austeilt.

Selena Gomez (28, "Rare") nutzt ihre Reichweite mit 64 Millionen Twitter-Follower und 201 Millionen Instagram-Abonnenten, um sich nach den Ausschreitungen am Kapitol in Washington D.C. an die Verantwortlichen hinter sozialen Netzwerken zu wenden. "Der heutige Tag ist das Ergebnis davon, wenn man Menschen mit Hass in deren Herzen erlaubt, Plattformen zu nutzen, die eigentlich Menschen zusammenbringen und Gemeinschaften entstehen lassen", erklärte sie am Mittwoch (6. Januar) in einem Tweet, dessen Text sie auch in einer Instagram Story veröffentlichte.

Dann richtete sie sich konkret an die Personen hinter den Social-Media-Plattformen und Unternehmen mit einem Appell: "Facebook, Instagram, Twitter, Google, Mark Zuckerberg, Sheryl Sandberg, Jack Dorsey, Sundar Pichai, Susan Wojcicki - ihr alle habt das amerikanische Volk heute im Stich gelassen, und ich hoffe, ihr werdet die Dinge in Zukunft in Ordnung bringen." Facebook und Twitter hatten Donald Trump (74) nach den Ausschreitungen vorübergehend gesperrt. Stars wie Schauspieler Sacha Baron Cohen (49) und Kommunikationsexperten fordern aufgrund seiner Verbreitung von Fehlinformationen den dauerhaften Ausschluss Trumps.

Brief an Mark Zuckerberg

Selena Gomez kämpft seit Längerem gegen Hass und Fehlinformationen im Netz. Im September 2020 verfasste sie aufgrund der damals anstehenden US-Wahl einen Brief an Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (36). "Wir haben ein ernsthaftes Problem. Bitte sperren Sie Gruppen und Benutzer, die sich auf die Verbreitung von Hassreden, Gewalt und Fehlinformation konzentrieren", schrieb sie dort und fügte hinzu: "Es muss eine Überprüfung der Fakten und eine Recherchepflicht geben. Ich hoffe, so bald wie möglich von Ihnen zu hören."

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