Aktualisiert: 07.01.2021 - 11:58

Ein trauriger Tag für Amerika Ausschreitungen in Washington: Stars sind empört

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Nach den extremistischen Ausschreitungen in Washington D.C. beziehen einige Stars ganz klar Stellung. Unter diesen ist auch Alyssa Milano.

Foto: Getty Images/Rodin Eckenroth

Nach den extremistischen Ausschreitungen in Washington D.C. beziehen einige Stars ganz klar Stellung. Unter diesen ist auch Alyssa Milano.

Empörung, Wut, Ernüchterung: Zahlreiche Stars haben sich auf Twitter zu den Protesten von Trump-Anhängern am Kapitol geäußert.

Stars wie Sängerin Pink (41, "Beautiful Trauma") haben sich auf Twitter zum Sturm auf das US-Parlament in Washington D.C., der von Anhängern von Noch-Präsident Donald Trump (74) initiiert wurde, kritisch geäußert. Für viele haben sich die Proteste schon lange angebahnt.

Sturm auf das US-Parlament: Das sagen die Stars zu den Ausschreitungen im Kapitol

"Charmed"-Star und entschiedene Trump-Gegnerin Alyssa Milano (48) macht ihrem Ärger in mehreren Tweets Luft. "Das ist ein Staatsstreich, um einen Reality-TV-Star an der Macht zu halten", schreibt sie und fügt in weiteren Tweets hinzu: "An alle Stars, die die letzten vier Jahre aus Angst ihren Mund gehalten haben. An alle Medien, die das als normal beschrieben haben. An die Republikaner, die dieses Monster geschaffen haben. Schämt euch. Warum sind die Leute überrascht, dass das passiert ist? Wir kritisieren seit Monaten, dass er zu Gewalt anstiftet."

Schauspieler Josh Gad (39) pflichtet Milano bei: "Das einzig Überraschende bezüglich der heutigen Geschehnisse ist, dass wir überhaupt überrascht sind. Es wird seit Monaten darüber berichtet."

Pink: "Trauriger Tag für Amerika"

Sängerin Pink twittert: "Als Staatsbürgerin der Vereinigten Staaten, Tochter und Schwester von Veteranen, schäme ich mich für das, was in Washington passiert. Das ist ein trauriger Tag für Amerika."

"Während der Rest der Welt diese Bilder sieht, sollte er auch bedenken, dass die große Mehrheit der Amerikaner empört darüber ist, was passiert ist. Sie verurteilt die Gewalt", schreibt Maria Shriver (65). Auch ihr Ex-Mann Arnold Schwarzenegger (73), ehemaliger Gouverneur von Kalifornien, meldet sich zu Wort: "Ich hoffe, dass alle unsere Politiker heute auf der Seite der Wähler stehen", mahnte der Republikaner.

Schauspieler Mark Ruffalo (53) zieht ein bitteres Fazit auf Twitter: "Die Realität und Schande dieses Landes. Jetzt sehen wir sie alle. Heute wurden die wahren Feinde dieser Nation enthüllt."

Sacha Baron Cohen vergleicht Trump mit Extremisten

Borat-Darsteller Sacha Baron Cohen (49) reagierte auf die Maßnahme von Twitter und Facebook, die jeweils Trumps Accounts nach den Ausschreitungen gesperrt hatten. "Dass Facebook und Twitter Trump eine kleine Auszeit geben ist nicht genug. Er stiftete zu einem Akt des nationalen Terrorismus an. Sie haben andere Extremisten dauerhaft gesperrt. Jetzt müssen sie auch Trump dauerhaft ausschließen."

Model Karlie Kloss (28) twitterte: "Die Ergebnisse einer legitimen demokratischen Wahl zu akzeptieren, ist patriotisch. Sich zu weigern und Gewalt anzuregen, ist anti-amerikanisch." Kloss ist die Ehefrau von Joshua Kushner (35), Bruder von Jared Kushner (39), der wiederum mit Donald Trumps Tochter Ivanka Trump (39) verheiratet ist.

Barack Obama: "Moment großer Schande"

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama (59) veröffentlichte ein langes Statement auf Twitter, in dem er unter anderem klarstellt: "Die Geschichte wird sich zu Recht an die heutige Gewalt im Kapitol erinnern, die von einem Präsidenten angestiftet wurde, der weiterhin unbegründet Lügen über das Ergebnis einer rechtmäßigen Wahl verbreitet. Es ist ein Moment großer Schande und Schande für unsere Nation. Aber wir würden uns selbst belügen, wenn wir es als totale Überraschung betrachten würden."

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Als Reaktion auf die Unruhen in Washington, zu denen Donald Trump aufgefordert hatte, wird der ehemalige US-Präsident bei Facebook und Twitter gesperrt.

Ehemalige US-Präsidenten können sich nach ihrer Amtszeit meistens über ein eigenes Museum mitsamt Bibliothek freuen. Doch Donald Trump hat sich da etwas anderes überlegt: Trägt bald ein Flughafen Donald Trumps Namen?

Joe Biden wird im Januar vor dem Kapitol in Washington als neuer US-Präsident vereidigt. Wegen Corona wird Joe Bidens Amtseinführung anders ablaufen als gewohnt und in kleinem Rahmen stattfinden.

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