28.12.2020 - 17:32

Nach Bestechungsskandal Lori Loughlin nach zwei Monaten aus US-Gefängnis entlassen

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Schauspielerin Lori Loughlin hat ihre Haftstrafe abgesessen.

Foto: Carrie-nelson/Imagecollect.com

Schauspielerin Lori Loughlin hat ihre Haftstrafe abgesessen.

US-Star Lori Loughlin hat ihre zweimonatige Haftstrafe im Zuge eines Bestechungsskandals abgesessen und durfte nun das Gefängnis verlassen. Ihr Ehemann Mossimo Giannulli hat hingegen noch einige Monate hinter Gittern vor sich.

Rund zwei Monate lang saß "Full House"-Schauspielerin Lori Loughlin (56) wegen ihrer Rolle in einem Uni-Bestechungsskandal hinter Gittern. Am Montagmorgen (28. Dezember) durfte der Star das Gefängnis im Bundesstaat Kalifornien wieder verlassen, berichtet die US-amerikanische Seite "People". Ihre Haftstrafe hat Loughlin somit, im Gegensatz zu ihrem ebenfalls inhaftierten Ehemann Mossimo Giannulli (57), vollends abgesessen.

Giannulli begab sich am 19. November 2020 und somit etwa drei Wochen nach seiner Frau in eine andere, rund 400 Kilometer entfernt gelegene Justizanstalt in Kalifornien. Im Gegensatz zu seiner Frau muss Giannulli jedoch nicht zwei, sondern fünf Monate dort verweilen. Mit einer Entlassung kann er also erst im April 2021 rechnen.

Paar gab Schuld zu

Zusammen mit Loughlin hatte der Designer im Mai dieses Jahres zugegeben, ein Schmiergeld in Höhe von 500.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 410.000 Euro) gezahlt zu haben, um den gemeinsamen Töchtern Vorteile an der University of Southern California zu verschaffen. Neben der Haftstrafe wurde Loughlin im August dieses Jahres auch zu einer Geldstrafe von 150.000 US-Dollar (etwa 123.000 Euro) und 150 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt, bei ihrem Mann waren es 250.000 US-Dollar (etwa 205.000 Euro) und 250 Stunden.

Im Uni-Skandal des vergangenen Jahres wurde enthüllt, dass neben Lori Loughlin und Mossimo Giannulli noch andere wohlhabende Eltern Schmiergelder gezahlt hatten. So auch "Desperate Housewives"-Schauspielerin Felicity Huffman (58), die jedoch aufgrund einer wesentlich geringeren Bestechungssumme nur für elf Tage ins Gefängnis wanderte.

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