27.10.2020 - 23:18

Wie geht es ihr heute? Chrissy Teigen verfasst emotionalen Brief nach der Fehlgeburt

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Chrissy Teigen bedankt sich für die Unterstützung nach der erlittenen Fehlgeburt.

Foto: Featureflash Photo Agency/Shutterstock.com

Chrissy Teigen bedankt sich für die Unterstützung nach der erlittenen Fehlgeburt.

Chrissy Teigen hat ihr Kind in der 20. Schwangerschaftswoche verloren. In einem offenen Brief findet die Ehefrau von Musiker John Legend nun emotionale Worte.

Chrissy Teigen (34) ist in einem offenen Brief all das losgeworden, was sie seit der Fehlgeburt Anfang Oktober mit sich herumgeschleppt hatte. War es falsch, einen so intimen Trauerpost bei Instagram zu veröffentlichen, wie es sie und Ehemann John Legend (41, "All of Me") getan hatten? Wie sollen Personen aus ihrem Umfeld künftig mit ihr und der Situation umgehen? Das Model sucht nach Antworten.

Verlust hinterließ keine Leere

Ihren offenen Brief auf der Online-Publishing-Plattform Medium beginnt Teigen mit den Worten: "Ich hatte keine Ahnung, wann ich bereit sein würde, dies zu schreiben." Fest stünde aber, sie wolle mit einem Dankeschön starten. Ihr Dank gilt all jenen, die dem Paar nach seinem Verlust mit "extremer Freundlichkeit" begegnet seien.

Auch heute noch mache sich die 34-Jährige Sorgen, den Menschen könnte es unangenehm sein, ihre persönliche Freude mit ihr zu teilen, nachdem was sie erlebt hat - insbesondere Schwangeren. Das Gegenteil sei jedoch der Fall: "Ich bin zurzeit von den schwangeren Bäuchen vieler enger Freundinnen umgeben. Und ich kann Ihnen schwören, nichts macht mich glücklicher."

Das Model erzählt, Leute würden ihr sagen, "eine Erfahrung wie diese verursacht ein Loch im Herzen". Ein Loch existiere bei Teigen tatsächlich. "Aber es wurde mit der Liebe zu etwas gefüllt, das ich so sehr liebte. Es fühlt sich nicht leer an, dieser Raum. Er fühlt sich voll an."

Die Meinungen anderer sind ihr egal

Für den emotionalen Abschiedspost, den Teigen bei Instagram geteilt hatte, erntete sie damals unter anderem auch Kritik. Solch ein privates, intimes Thema gehöre nicht in den sozialen Medien ausgeschlachtet, wurden Stimmen laut. Dem Model sind diese jedoch egal. "Die Gedanken anderer sind für mich nicht wichtig", schreibt die 34-Jährige. Selbst Ehemann John Legend habe es "gehasst", die Bilder von seiner weinenden Frau im Kreissaal schießen zu müssen. Doch Teigen habe es so gewollt.

"Damals ergab es für ihn keinen Sinn. Aber ich wusste, dass ich mich für immer an diesen Moment erinnern muss, so wie ich mich an unseren Kuss vor dem Altar erinnere oder an unsere Freudentränen nach den Geburten von Luna und Miles." Teigens und Legends Tochter Luna wurde 2016 geboren, Sohn Miles folgte 2018.

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