Aktualisiert: 23.09.2020 - 09:43

Transport, Hygiene, Regen So tragen Sie Ihre Maske im Herbst richtig

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Wer im Herbst eine Maske trägt, sollte darauf achten, dass sie nicht nass wird. Denn feuchte Masken bieten keinen ausreichenden Schutz.

Foto: iStock.com / JNemchinova

Wer im Herbst eine Maske trägt, sollte darauf achten, dass sie nicht nass wird. Denn feuchte Masken bieten keinen ausreichenden Schutz.

Der erste Herbst in der Corona-Krise naht. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie Sie Ihre Maske vor Regen schützen können, damit die Schutzwirkung nicht nachlässt...

Der Herbst ist die feuchteste Zeit des Jahres. Regen und Nässe kommen der Hygiene, die in Zeiten der Corona-Pandemie höchste Priorität hat, alles andere als zugute – besonders was Masken anbelangt. Bakterien nutzen die Feuchtigkeit und sammeln sich viel schneller an. Das sollten Sie bei der Maskenpflicht im Herbst unbedingt beachten.

Maskenpflicht im Herbst: Darauf sollten Sie achten

Nicht an allen öffentlichen Orten herrscht eine Maskenpflicht. Kann man den Mund-Nasen-Schutz vorübergehend abnehmen, gehört er aber keinesfalls in die Hosentasche, da er sowohl beim Hineinstopfen als auch beim Herausholen mit Keimen auf der Hand in Berührung kommt.

Eine Maske sollte auch nicht lose in der Handtasche herumliegen, denn die ist oft voller Dreck und Bakterien. Experten empfehlen deshalb, die Maske am Oberarm zu transportieren. Zwar ist auch hier kein vollständiger Schutz vor Keimen geboten, es ist aber zumindest die hygienischste aller Varianten.

Transport bei Regen

An Regentagen gehört die Maske nicht an den Oberarm, denn es gilt: je feuchter die Maske, desto geringer die Schutzwirkung, wie unter anderem das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner offiziellen Seite schreibt.

Ist ein Mund-Nasen-Schutz durchfeuchtet, gehört dieser umgehend ausgetauscht. Denn das Wasser spült die Erreger auf die Innenseite und verteilt sie so schnell im ganzen Stoff. Wer seine Maske bei Regen trocken halten möchte, sollte diese stattdessen in einen sauberen Plastikbehälter legen, zum Beispiel einen frischen Gefrierbeutel. So bleibt die Maske trocken und ist auch vor Keimen in der Handtasche geschützt.

An eine Ersatzmaske denken

Bei überraschenden Schauern gelingt es jedoch nicht immer, die Maske trocken zu halten. Neben den durch die Feuchtigkeit vermehrten Bakterien geht zudem die Schutzfunktion verloren.

Bei Nässe gelangen die Tröpfchen und Speichel schneller durch den Mund-Nasen-Schutz hindurch. Deshalb ist es wichtig, im Herbst immer eine Ersatzmaske – und einen Regenschirm – dabei zu haben.

Keinen Föhn zum Trocknen benutzen

Wer seine Mehrwegmaske zu Hause trocknen möchte, sollte auf keinen Fall einen Föhn verwenden, denn die heiße Luft zerstört ihre Sterilität. Auch in einem Behälter trocknet der Stoff nicht vollständig und neigt stattdessen zur Keimbildung.

Den Mund-Nasen-Schutz stattdessen so aufhängen, dass er nichts anderes berührt und gut trocknen kann. Die Verbraucherzentrale empfiehlt beispielsweise einen Haken am Hängeschrank.

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Die Maskenpflicht ist in der Corona-Krise nicht mehr wegzudenken und schon seit längerer Zeit in allen Ländern beschlossen. Der Mundschutz kann aber auch zum stylischen Accessoire werden...

Außerdem: Die Mund-Nasen-Maske führt zu Hautirritationen wie Pickeln und Co? Was Sie gegen "Maskne" tun können und dabei trotzdem die Maskenpflicht einhalten.

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