10.08.2020 - 16:53

Er starb vor einem Jahr Diese Verschwörungstheorien gibt es zum Tod von Jeffrey Epstein

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Der Todestag von Jeffrey Epstein jährt sich am 10. August zum ersten Mal.

Foto: imago images / ZUMA Press

Der Todestag von Jeffrey Epstein jährt sich am 10. August zum ersten Mal.

Am 10. August 2019 wurde Jeffrey Epstein tot in seiner Zelle in einem New Yorker Gefängnis gefunden. Der verurteile Sexualstraftäter hat Suizid begangen, gaben die Behörden bekannt. Trotzdem zweifeln viele dies an. Selbst US-Präsident Donald Trump (74) äußerte sich jüngst dazu. In einem Interview sagte er, die Leute würden immer noch versuchen herauszufinden, was mit Epstein passiert sei: "War es Selbstmord? Wurde er getötet?"

Ein Komplott "mächtiger Männer"?

Epsteins Bruder Mark gibt den Verschwörungstheoretikern ebenfalls neues Futter. Der Immobilien-Unternehmer wird nicht müde zu betonen, er würde Zweifel an der offiziellen Version der Geschichte haben, spricht von "Vertuschung" und einem Komplott "mächtiger Männer", die Angst gehabt hätten, Epstein könnte ihnen etwas anhängen.

Epstein saß in Untersuchungshaft, weil er über Jahre junge Frauen und Mädchen über ein weit verzweigtes Netzwerk als Prostituierte vermittelt und Dutzende Frauen sexuell missbraucht haben soll. Tatsächlich hatte der Milliardär zahlreiche prominente und mächtige Freunde. Epstein hatte in seinem privaten Anwesen in New York und auf seiner berüchtigten Privatinsel sämtliche Zimmer mit Kameras ausstatten lassen und soll dort heimlich Gäste beim Sex gefilmt haben.

Die Staatsanwaltschaft lieferte Beweise für den Selbstmord

Ein Teil der Verschwörung zu sein, wurde auch den beiden Gefängnisaufsehern des New Yorker Metropolitan Correctional Center unterstellt. Sie hätten - statt Epsteins Zelle vorschriftsmäßig jede halbe Stunde zu kontrollieren - laut Staatsanwaltschaft im Internet gesurft oder geschlafen.

Dennoch gibt es zahlreiche Beweise, die die Staatsanwaltschaft aufführte, um zu belegen, dass es Selbstmord war. Etwa Aufnahmen von Überwachungskameras, die bestätigt hätten, dass niemand den Bereich betreten habe, in dem Epstein inhaftiert war. Die verriegelte Tür zu dem Bereich habe nur von einem Beamten im Kontrollzentrum des Gefängnisses ferngesteuert geöffnet werden können. Zusätzlich habe es eine zweite verriegelte Tür gegeben, zu der nur Vollzugsbeamte des Hochsicherheitsbereichs den Schlüssel gehabt hatten. Auch habe Epstein keinen Zellengenossen gehabt.

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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