27.07.2020 - 08:52

Der Magier starb am 8. Mai Siegfried Fischbacher vermisst Roy Horn "unendlich"

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Roy Horn verstarb an den Folgen des Coronavirus. Sein Partner Siegfried trauert: Er vermisst ihn "unendlich", sagt er.

Foto: imago images / Revierfoto

Roy Horn verstarb an den Folgen des Coronavirus. Sein Partner Siegfried trauert: Er vermisst ihn "unendlich", sagt er.

Für Fans des Magier-Duos war es ein herber Schlag, als Roy Horn im Mai verstarb. Auch sein Partner Siegfried Fischbach war von Horns Tod schwer getroffen.

Als Siegfried und Roy verzauberten Siegfried Fischbacher und Roy Horn ihre Fans. Nachdem Roy Horn im Mai an den Folgen einer Corona-Infektion verstarb zog sich sein Partner Siegfried Fischbacher aus der Öffentlichkeit zurück. Nun spricht er das erste Mal darüber, wie es ihm nach dem Tod seines Magier-Kollegen geht.

So war Roy Horns Tod für Siegfried Fischbach

Am 8. Mai verstarb Roy Horn (1944-2020), eine Hälfte des weltberühmten Magier-Duos Siegfried und Roy, im Alter von 75 Jahren an den Folgen einer Corona-Infektion. Sein Partner Siegfried Fischbacher (81) zog sich danach aus der Öffentlichkeit zurück. Im Interview mit der "Bild"-Zeitung hat er nun über seinen Gefühlszustand gesprochen: "Ich vermisse Roy unendlich. Aber ich fühle, dass er von da oben auf mich aufpasst. Die Erinnerungen an unsere schöne gemeinsame Zeit tragen mich."

Fischbacher lebt seit dem Tod von Roy Horn alleine auf dem Anwesen "Little Bavaria" in Las Vegas. Er habe dort sein Paradies gefunden und eine Rückkehr in seine deutsche Heimat komme nicht für ihn in Frage, erklärt Fischbacher und fügt hinzu: "Alles erinnert mich an Roy. Das möchte ich nicht zurücklassen." Die Wahlheimat der Magier Las Vegas erinnert sich an Star-Zauberkünstler Roy Horn.

Arbeiten am Film "Siegfried & Roy" gehen weiter

Fischbacher arbeitet derzeit an einem Film mit, der "Roys Vermächtnis" werden soll. Bei dem Filmprojekt "Siegfried & Roy", das bereits seit über zwei Jahren geplant und auch nach Horns Tod weiter verfolgt wird, wird Michael Bully Herbig (52, "Der Schuh des Manitu") Regie führen. Er arbeitet derzeit am Drehbuch. "Ich telefoniere fast täglich mit 'Bully' Herbig. Ich glaube, dass es ein wunderbarer Film wird", sagt Fischbacher.

An die gemeinsame Zeit erinnert Fischbacher zudem ein Fotokalender, den Roy Horn noch fertig stellen konnte. "Er war sehr stolz, als er sich die erste Kopie im April ansah", erzählt der 81-Jährige. "Das Endprodukt kam noch rechtzeitig an, so dass er es auf dem Weg ins Krankenhaus sehen konnte."

In diesem Jahr haben wir schon einige Tode von Prominenten miterlebt. In unserer Bildergalerie können Sie noch einmal Abschied nehmen:

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