Aktualisiert: 17.07.2020 - 21:35

Sänger im Interview Ist "Euphorie" DER neue Sommerhit? Julian Reim präsentiert seine zweite Single!

Musiker Julian Reim ist bereit durchzustarten. Mit der Single "Grau" machte er den Anfang, mit "Euphorie" geht es jetzt weiter. Um den Sänger besser kennenzulernen, haben wir ihm im Interview ein paar Fragen gestellt.

Foto: Dominik Beckmann

Musiker Julian Reim ist bereit durchzustarten. Mit der Single "Grau" machte er den Anfang, mit "Euphorie" geht es jetzt weiter. Um den Sänger besser kennenzulernen, haben wir ihm im Interview ein paar Fragen gestellt.

Ein cooler, gut gelaunter Typ mit Spitzen-Tanzmoves – so sehen wir Sänger Julian Reim in seinem neuesten Musikvideo. Was der gefeierte Newcomer noch so drauf hat und wo seine Schwächen liegen, erfahren Sie in unserem Interview!

Jeder Sommer braucht einen großen Sommerhit. Könnte der diesjährige von Newcomer Julian Reim, dem Sohn von Matthias Reim, kommen? Mit seiner neuen Single "Euphorie", die jetzt nach seiner ersten Popnummer "Grau" von vergangenem September, erschienen ist, könnte dem 24-Jährigen dieser Erfolg gelingen. Denn es ist ein Gute-Laune-Song, der von den Stühlen reißt und zum Tanzen und Mitfeiern einlädt. Nicht nur über diesen neuen Ohrwurm haben wir mit dem Sänger gesprochen. Im Interview stellte BILD der FRAU Julian Reim ein paar persönliche Fragen. Der Wahl-Kölner scheute sich nicht, uns auch auf prekäre Fragen zu antworten. Auch einen Einblick in seine Kindheit gab er uns und ließ uns an seinen Wünschen und Zielen für die Zukunft teilhaben.

Künstler Julian Reim im Interview

Zwar war Julian Reim bereits mit dreizehn Jahren an der Seite seines Vaters in der "Willkommen bei Carmen Nebel"-Show zu sehen, eine breitere Bekanntheit etablierte sich jedoch erst vergangenes Jahr. Durch seine Single "Grau" ging die Karriere des Pop- und Schlagersängers steil nach oben. Nicht auch zuletzt durch seinen TV-Auftritt beim "Schlagerboom 2019" und durch die Auszeichnung der "Eins der Besten" für den "Shootingstar des Jahres" vom MDR.

Dass er singen und sich hocharbeiten kann, hat der junge Sänger und Songwriter damit längst bewiesen. Nun zeigte er uns außerdem im Interview seine Persönlichkeit: Dieser aufstrebende Künstler mit viel Potenzial kann mit Sicherheit mehr schaffen als nur den nächstbesten Sommerhit und muss ganz sicher nicht im Schatten seines erfolgreichen Vaters Matthias Reim stehen.

Sie hatten nun ja schon einige Bühnenauftritte. Verraten Sie uns Ihren schönsten Moment und Ihr größtes bisheriges Missgeschick auf der Bühne?

Mein schönster Moment war das allererste Mal bei Florian Silbereisen beim "Schlagerboom". Vor der gigantischen Menschenmenge aufzutreten und zu sehen, dass den Menschen mein Song gefällt, das war ein mega Gefühl.

Mein Missgeschick war bei meinem ersten Live-Auftritt... da waren die Monitore nicht an und ich konnte mich nicht hören. Dadurch habe ich relativ schief gesungen, das war mir peinlich. Es war zwar eine Sache der Technik, aber trotzdem war es unangenehm.

Julian Reim: "Ich bewege mich zu Musik einfach wie ich mich fühle"

In Ihrer neuen Single "Euphorie" heißt es: "Und es ist wie Magie, denn ich spür die Euphorie, wenn ich tanz wie ich tanz, wie ich bin. Es ist wie Zauberei, und ich fühl mich wieder frei, denn ich tanz, wie ich tanz, wie ich will". Sind Sie ein guter Tänzer?

Ich hatte nie Tanzunterricht. Ich bewege mich zu Musik einfach wie ich mich fühle und es freut mich, wenn es draußen gut ankommt.

Was machen Sie, um mal ganz abzuschalten und einfach die Seele baumeln zu lassen?

Ich schnappe mir meinen Rucksack und gehe in einen Park, um dort entspannt ein Buch zu lesen. Am liebsten in der Nähe vom Wasser.

Wenn Sie sich eine Sache wünschen könnten, was wäre das?

Weltfrieden. Wenn man einen freien Wunsch hat, sollte man ihn weise anwenden. Alternativ mehr Wünsche (lacht).

Erstmal etablieren – dann vielleicht mit dem Vater auftreten

Ihr Vater hat eine langjährige Karriere hingelegt. Wünschen Sie sich eine solche auch?

Er ist schon sehr lange in dem Geschäft und das sehr erfolgreich. Ich glaube, dass ist das Ziel eines jeden Musikers.

Könnten Sie sich ein Duett mit Ihrem Vater vorstellen?

In nächster Zeit eher nicht, ich versuche mich als Newcomer zu etablieren und man kann es erst machen, wenn auch beide Künstler das sind.

"Ich sollte auch deutlich mehr für mich einstehen"

Was ist Ihr größtes Laster?

Mein größtes Laster ist, dass ich zu nett bin, es dauert sehr sehr lange bis bei mir mal das Fass überläuft, ich sollte auch deutlich mehr für mich einstehen.

Wie war Ihre Kindheit? Ihr Vater sagte einmal, dass er nicht der "Erzieher und Verbieter" gewesen sei. Sehen Sie das genauso und haben Sie als kleiner Junge zahlreiche Freiheiten gehabt?

Ich bin bei meiner Mutter aufgewachsen und sie war genau das richtige Maß an liebevoll und streng. Ich bin mit 15 zu meinem Vater gezogen, da konnte man relativ alles machen was man wollte, wenn man es nicht übertrieben hat.

Fragen zu einem Duett mit seinem Vater werden ihm häufig gestellt

Welche Frage der Presse hat Sie bisher am meisten genervt oder gar amüsiert?

Da muss ich ganz klar Frage 6 [Frage nach einem Duett mit Matthias Reim] sagen. Ich habe jede Konstellation dieser Frage schon gehört (lacht).

Haben Sie einen Lieblingssong, wenn ja, welchen?

Mein aktueller Lieblingssong ist "Starry Night" von Peggy Gou.

Während Corona alleine in der Kölner Wohnung

Viele Künstler erleben/erlebten durch Corona eine harte Zeit. Wie stark sind/waren Sie betroffen?

Es war hart. Ich war alleine in meiner Wohnung in Köln. Seit drei Wochen bin ich am Bodensee und genieße die Zeit mit der Familie. Außerdem wurden alle Live-Shows auf nächstes Jahr verschoben und ich hätte super gerne diesen Sommer schon "Euphorie" auf den Bühnen live performt.

Sie schreiben alle Ihre Songs selbst. Was tun Sie, wenn Ihnen mal keine Idee in den Sinn kommt?

Das passiert andauert, nicht alles, was man anfängt, ist auch gut. Aber ich merke mir die Ideen daraus und probiere es nochmal von vorne.

Haben Sie auch schon für andere Künstler Songs geschrieben? Wenn ja, für wen?

Ja, habe ich. Unter anderem auch für Matthias.

Auftritte sind für Sänger Julian Reim Adrenalin pur

Was war Ihr kuriosestes Erlebnis mit einem Fan?

Bisher hatte ich das Glück, dass alle lieb und freundlich waren. Kann von mir aus auch genauso weitergehen.

Erst das Lied "Grau", dann "Euphorie". Das klingt fast gegensätzlich. Liegen Freud und Leid bei Ihnen emotional auch nah beieinander oder sind Sie eher immer der gefasstere, coolere Typ, der sich seine Gefühle nicht anmerken lässt?

Ich bin sehr emotional und kann sehr offen über meine Gefühle sprechen. Wenn ich mit engen Freunden ein Gespräch führe, da verstecke ich nichts. Ich denke es ist gesünder, wenn man offen redet anstatt alles in sich reinzufressen.

Haben Sie Lampenfieber vor Ihren Auftritten? Wenn ja, was tun Sie, um es in den Griff zu bekommen?

Ich habe überraschenderweise kein Lampenfieber. Ich bin natürlich aufgeregt, aber ich habe keine Angst. Im Gegenteil, ich freue mich einfach. Es ist Adrenalin pur!

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Nun haben Sie den talentierten Newcomer ein wenig besser kennenlernen können. Jetzt wollen wir Sie nicht weiter auf die Folter spannen. Eine kleine Kostprobe seiner Musik gefällig? Dann hören Sie einfach mal rein in seine neue Single "Euphorie":

Julian Reim mit seiner Single "Euphorie"

Julian Reims neue Single "Euphorie" klingt eher nach einer hippen Popnummer. Aber mit seinem vorherigen Hit "Grau" sicherte er sich das Ticket für einen Auftritt beim "Schlagerboom". Also ist die Sparte "Schlager" ebenfalls sein Zuhause. Zu diesem Musikbereich haben wir Ihnen eine Themenseite zusammengestellt, die Sie unbedingt einmal besuchen sollten, wenn Ihnen die Lieder dieser Musikrichtung zusagen.

Julian Reim präsentiert gerade seine Single "Euphorie". Doch werfen wir doch auch noch schnell einen Blick auf seinen Vater. Was ist bei ihm so los? Zuletzt gab es Meldung von einem echten Liebesbeweis: Denn für seine Freundin würde Matthias Reim zum siebten Mal Vater werden.

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