03.06.2020 - 19:12

Sie setzen ein Zeichen Anti-Rassismus-Posts: Promis mit wichtiger Botschaft

Von

Promis setzen mit Anti-Rassismus-Posts ein Zeichen: Marius Müller-Westernhagen überlässt seiner Frau Lindiwe Suttle für eine Woche seinen Instagram-Account. Sie will dort Arbeiten schwarzer Künstler zeigen.

Foto: imago images / Sven Simon

Promis setzen mit Anti-Rassismus-Posts ein Zeichen: Marius Müller-Westernhagen überlässt seiner Frau Lindiwe Suttle für eine Woche seinen Instagram-Account. Sie will dort Arbeiten schwarzer Künstler zeigen.

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis steht die Welt Kopf. In den USA kam es infolgedessen zu Protesten und Demonstrationen, bei denen sich Millionen von Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt stark machten. Auch Promis setzen ein Zeichen und zeigen ihre Solidarität in den sozialen Medien.

Am 25. Mai starb George Floyd in Minneapolis. Ein Polizist drückte ihm so lange das Knie in den Nacken, bis er starb. Nach dem Tod des Afroamerikaners kam es in den USA landesweit zu Protesten und Demonstrationen. Die Demonstrierenden fordern Gerechtigkeit für Floyd und ein Ende rassistisch motivierter Polizeigewalt. Nicht nur in den USA solidarisieren sich zahlreiche Prominente mit ihnen. Um ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt zu setzen, nutzen auch viele deutsche Promis ihre Reichweite auf den sozialen Medien.

#blackouttuesday gedenkt der Opfer von Rassismus und Polizeigewalt

Die Musikindustrie reagierte auf den Tod von George Floyd mit einer Aktion, an der sich weltweit Millionen Menschen beteiligten. Unter dem Hashtag #blackouttuesday werden schwarze Bilder gepostet. Viele deutsche Stars, unter ihnen auch Florian Silbereisen und Guido Maria Kretschmer, wollen ebenfalls ein Zeichen setzen und beteiligen sich an der Aktion.

Kerstin Ott, Motsi Mabuse und Heike Makatsch nutzen ihre Reichweite

"ZUSAMMEN. giovannizarrella hat es mit diesem Post auf den Punkt gebracht. Schwarz,Weiß,Gelb,Dick,Dünn,Groß,Klein,Alt,Jung....umso mehr Vielfalt umso schöner #buntisteineschönefarbe", kommentiert Sängerin Kerstin Ott ein Bild, auf dem zwei Menschen unterschiedlicher Hautfarben sich an den Händen greifen.

Die "Let's Dance"-Jurorin und Tänzerin Motsi Mabuse versieht ihren Post mit vier Ausrufezeichen. Sie teilt ein Bild mit dem Text "Wenn du es leid bist, über Rassismus zu hören, stell dir vor, wie leid es Menschen sind, die Rassismus erleben".

Schauspielerin Heike Makatsch teilt ein Video des zwölfjährigen Keedron Bryant. Der junge Mann lässt seinen Gedanken zu den Erlebnissen und dem Alltag schwarzer Menschen in einem Song freien Lauf. Makatsch schreibt dazu: "Rassismus beginnt, wo wir nicht zeigen, auf welcher Seite wir stehen."

Natascha Ochsenknecht prangert US-Präsident Trump an

Natascha Ochsenknecht teilt auf Instagram ein Bild mit den Worten: "Dieses Bild beschreibt Trump. 100.000 Tote, 40 Millionen Arbeitslose, Städte die von gewalttätigen Polizisten attackiert werden. Während dieses Land einen Anführer braucht, macht Donald Trump das Licht aus und versteckt sich in seinem Bunker."

Marius Müller-Westernhagen überlässt Ehefrau Lindiwe seinen Instagramaccount

Die afroamerikanische Sängerin Lindiwe Suttle schreibt „Marius hat mir für die kommenden sieben Tage seinen Instagramaccount überlassen, ich werde hier Kunst schwarzer Künstler posten, um unseren Brüdern und Schwestern in Amerika Solidarität zu zeigen.“

So reagieren die US-Stars auf die Proteste gegen Rassismus und Gewalt. Das Engagement geht bei einigen Promis sogar über Posts auf den sozialen Netzwerken hinaus: Steve Carell und Co. spenden für inhaftierte Demonstranten.

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Beschreibung anzeigen