28.05.2020 - 08:36

"Es wurde früh entdeckt" Margot Hellwig: Volksmusikerin hatte Brustkrebs

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Seit 2014 kämpft Margot Hellwig gegen den Brustkrebs.

Foto: imago images / Marja

Seit 2014 kämpft Margot Hellwig gegen den Brustkrebs.

Pro Jahr erhalten rund 69.000 Frauen in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. 2014 war Margot Hellwig eine davon. Lesen Sie, wie die Volksmusikerin von ihrer Brustkrebs-Erkrankung erfahren hat und was Sie anderen Frauen rät.

Ein Schock für alle Volksmusik-Fans. Margot Hellwig hatte Brustkrebs. Die Musikerin erhielt die Krebsdiagnose bereits 2014. Seitdem kämpft die Sängerin tapfer gegen den Krebs und macht auch anderen damit Mut.

So lebt Margot Hellwig mit ihrer Brustkrebs-Diagnose

Volksmusik-Star Margot Hellwig (78, "Servus Gruezi Und Hallo") kämpfte in den vergangenen Jahren gegen eine Krebserkrankung, wie erst jetzt bekannt wurde. "Ich hatte 2014 Brustkrebs", erklärt die Sängerin im Interview mit dem Magazin "Bunte". Nach dem Duschen habe sie beim Abtrocknen "ein fremdes Gefühl in der Brust gespürt, keinen Knoten, sondern ein komisches Gefühl, dass da etwas Fremdes in meiner Brust ist". Also sei sie zur Frauenärztin gegangen. Die erkannte es zwar nicht, doch Hellwig ließ nicht locker. Eine MRT-Untersuchung brachte schließlich Gewissheit.

Es seien zwei Tumore gewesen. "Das, was ich gespürt habe, war so eine Vorstufe. Und innen drin war ein kleiner aggressiver Tumor, und der hätte mir höchstwahrscheinlich in sehr kurzer Zeit große Probleme bereitet", so Hellwig weiter. Sie unterzog sich schnell einer Operation. "Mir ist die rechte Brust abgenommen worden und aus meinem Bauchfett hat man dann eine Neue geformt und aufgebaut", erzählt die bayerische Künstlerin. Damit sei sie "sehr zufrieden". Eine Chemotherapie musste sie nicht machen.

In unserem Video erfahren Sie, welche Krebsarten besonders häufig auftreten und welche Vorsorgeuntersuchungen schützen:

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Angst vor der nächsten Vorsorgeuntersuchung?

Regelmäßige Untersuchungen sind nach einer solchen Diagnose und Behandlung Pflicht. "Ich müsste jetzt eigentlich nur noch einmal im Jahr zur Untersuchung", sagt Hellwig. Doch sie geht auf Nummer sicher und lässt sich "alle halben Jahre" kontrollieren. Zusätzlich gehe sie "alle halben Jahre zum Frauenarzt", wie sie sagt. "Ich möchte nichts versäumen. Das geht nämlich ganz schnell, dass man etwas übersieht", weiß sie.

Corona hat ihr jetzt allerdings einen kleinen Strich durch die gewissenhafte Terminplanung gemacht. "Ich hätte jetzt auch wieder eine Vorsorgeuntersuchung gehabt, aber die habe ich wegen Corona auf den Herbst verschoben", so Hellwig. Sie habe aber keine Angst. "Es geht mir gut, ich bin soweit gesund. Mein Arzt sagt, ich bin alt, da würde der Krebs ohnehin langsam wachsen, wenn er wächst."

Die Musikerin ist dankbar, so gut davongekommen zu sein. "Ich kann nur allen Frauen raten, wenn sie etwas spüren: nicht lockerlassen und untersuchen lassen", appelliert sie.

Mit der Mutter zum Erfolg

Margot und ihre Mutter, Maria Hellwig (1920-2010), sangen sich als Duo Maria und Margot Hellwig mit Hits wie "Ferienpolka" (1970), "Das Kufsteiner Lied" (1974) oder "Servus, Grüezi und Hallo" (1977) in die Herzen der Volksmusikfans. Auf unserer Themenseite Schlager erfahren Sie mehr.

Margot Hellwig ist nicht die einzige Prominente, die die Diagnose Brustkrebs erhalten hat:

Rund 69.000 Frauen pro Jahr erhalten in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Fast 18.000 Frauen sterben jährlich daran. Auf unserer Themenseite Krebs können Sie sich über Brustkrebs-Symptome informieren und erfahren, welche Ernährung bei Brustkrebs Metastasen eindämmen kann.

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