19.05.2020 - 08:55

Bedrohliche Lage Anouschka Renzi: Finanzielle Sorgen in der Corona-Krise

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Schauspielerin Anouschka Renzi hat finanzielle Sorgen in der Corona-Krise. Sie muss aber trotzdem schauen, dass sie für sich und für ihre Tochter (r.) sorgen kann.

Foto: imago/Stephan Wallocha

Schauspielerin Anouschka Renzi hat finanzielle Sorgen in der Corona-Krise. Sie muss aber trotzdem schauen, dass sie für sich und für ihre Tochter (r.) sorgen kann.

Schauspielerin Anouschka Renzi sorgt sich um ihre Existenz. Die derzeitige Krise bringt auch sie in die finanzielle Notlage, wie sie nun in einem Interview erzählt.

Die Coronavirus-Krise hat viele Bereiche lahmgelegt, auch Kulturschaffende müssen aufgrund abgesagter Veranstaltungen und Dreharbeiten mit Einbußen klarkommen. So ergeht es auch Schauspielerin Anouschka Renzi (55), die nun von ihren finanziellen Sorgen berichtet.

Anouschka Renzi: Finanzielle Sorgen wegen Corona

"Sommerfestspiele sind für mich das Haupteinkommen, weil es nicht nur 20 Vorstellungen sind. Wenn die wegfallen, macht das schon was aus", sagt die 55-Jährige im Interview mit RTL. Das sei "natürlich schon bedrohlich", gesteht sie.

Mit dieser Sorge steht die Schauspielerin zu Zeiten von Corona leider nicht allein. Zahlreiche Konzerte und Festivals wurden bereits wegen der Pandemieabgesagt, was für viele eine finanzielle Bedrohung darstellt.

Renzi finanziert ihre Tochter mit

"Wir hätten den ganzen Sommer gearbeitet. Das fehlt. Den Beruf auszuüben, das Spielen, die anderen Leute, das Publikum", so Renzi weiter. Hinzukomme die "große Belastung, emotional gesehen, dass man an seine Sicherheiten muss. Das belastet [...], weil man einfach nicht weiß, wie es weitergeht".

Die Schauspielerin hat von ihren Eltern geerbt. Das Geld war jedoch als Altersvorsorge gedacht und befinde sich "auch in festen Anlagen".

Fixkosten müssen abgedeckt werden

Renzi hat monatlich hohe Fixkosten, da sie ihre Tochter Chiara (geb. 1998) finanziell unterstützt: "Das läppert sich. Meine Wohnung, ihre Wohnung. Wir wohnen ja nicht auf dem Land, das kostet ja alles. Das sind schon jeden Monat mit allem zwischen 4.000 und 5.000 Euro netto", sagt die Schauspielerin. Da reiche die einmalige Soforthilfe vom Staat in Höhe von 5.000 Euro, die sie bekommen habe, nicht.

Sattelt sie womöglich beruflich noch um? Anouschka Renzi meint: "Man kann jetzt nicht von jetzt auf gleich ein Café eröffnen oder Inneneinrichtung machen. [...] Das ist eher eine Sache, die ich mir überhaupt überlege für die nächsten Jahre."

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Die fehlenden Aufträge führen bei vielen zu einem leeren Geldbeutel. Ähnlich geht es auch stellt.

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