15.05.2020 - 16:10

Wiedersehen mit alten Bekannten? Für die Sommerpause: Diese "Tatort"-Folgen stehen zur Wahl

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Gibt es im Sommer 2020 ein Wiedersehen mit Bienzle (Dietz Werner Steck) und Hannelore (Rita Russek) in "Tatort: Bienzle und die blinde Wut"?

Foto: SWR

Gibt es im Sommer 2020 ein Wiedersehen mit Bienzle (Dietz Werner Steck) und Hannelore (Rita Russek) in "Tatort: Bienzle und die blinde Wut"?

Für die diesjährige "Tatort"-Sommerpause hat sich das Erste etwas Besonderes einfallen lassen. Im "Tatort"-Jubiläumsjahr dürfen die Zuschauer abstimmen, welche elf Krimis in der Zeit vom 21. Juni bis zum 30. August jeweils sonntags um 20:15 Uhr ausgestrahlt werden. "Die Auswahlliste besteht aus den 50 beim Publikum besonders erfolgreichen 'Tatort'-Krimis der letzten 25 Jahre", teilt der Sender mit. Unter den möglichen Wunschfolgen sind auch echte Klassiker, die ein Wiedersehen mit alten Ermittlerteams ermöglichen.

Wiedersehen mit alten Bekannten

So kann es zum Beispiel ein Wiedersehen mit Ritter und Stark geben. Die Schauspieler Dominic Raacke (61) und Boris Aljinovic (52) haben ihren TV-Polizeidienst im Jahr 2014 beendet. Zur Wahl steht ihr Fall aus dem Jahr 2005: "Tatort: Todesbrücke". Das Team Sänger und Dellwo, das von 2002 bis 2010 von Andrea Sawatzki (57) und Jörg Schüttauf (58) gespielt wurde, kann mit "Tatort: Wo ist Max Gravert?" (2005) oder "Tatort: Herzversagen" (2004) zurückkehren. Das ehemalige Hamburger Gespann Casstorff und Holicek alias Robert Atzorn (75) und Tilo Prückner (79) könnte noch einmal im "Tatort: Undercover" (2002) aufleben.

Wer noch weiter in die "Tatort"-Vergangenheit zurückreisen will, kann für "Tatort: Habgier" (1999) abstimmen. Darin ermitteln Stoever (Manfred Krug) und Brockmöller (Charles Brauer), die seit 2001 außer Dienst sind. Ebenfalls aus dem Jahr 1999 stammt der "Tatort: Bienzle und die blinde Wut". Dietz-Werner Steck (1936-2016) löste von 1992 bis 2007 Fälle in Stuttgart.

Münster-Team mit zwei Krimis vertreten

Natürlich fehlen die "Tatort"-Lieblinge aus Münster nicht in der Hit-Liste. "Tatort: Fangschuss" (2017) und "Tatort: Schwanensee" (2015) mit Thiel (Axel Prahl) und Boerne (Jan Josef Liefers) können es noch einmal ins Sonntagabendprogramm schaffen. Von den Münchnern Batic (Miroslav Nemec) und Leitmayr (Udo Wachtveitl) stehen "Tatort: Der Wüstensohn" (2014) und "Tatort: Wenn Frauen Austern essen" (2003) zur Wahl bereit. Und Kopper (Andreas Hoppe), der seit 2017 nicht mehr an der Seite von Odenthal (Ulrike Folkerts) ermittelt, könnte mit "Tatort: Blackout" (2014) oder "Tatort: Kaltblütig" (2013) zurückkehren.

Neben "Tatort: Willkommen in Hamburg" (2013) mit Tschiller (Til Schweiger) und Gümer (Fahri Yardim) oder dem ersten Fall von Lindholm (Maria Furtwängler), "Tatort: Lastrumer Mischung" (2002), sind weitere Krimis aus Berlin, Bremen, Dortmund, Dresden, Franken, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Kiel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luzern, Saarbrücken, Schwarzwald, Stuttgart, Weimar, Wien und Wiesbaden auf der Liste zu finden.

Wie läuft das Ganze ab?

Das Voting für den ersten Wunsch-"Tatort" startet am Sonntag, 14. Juni. Der Krimi, der bis zum darauffolgenden Freitag die meisten Stimmen hat, wird am Sonntag, 21. Juni, um 20:15 Uhr im Ersten gezeigt. Direkt nach der Ausstrahlung startet das Voting für den zweiten Wunsch-"Tatort" von neuem. Die Abstimmung beginnt wieder von Null. Die abgegebenen Stimmen aus der Vorwoche werden jeweils nicht mitgezählt. Die Stimmabgabe kann ausschließlich online erfolgen, über www.DasErste.de/tatortvoting.

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