17.04.2020 - 16:31

Viele Musiker und Schauspieler Diese Stars sind an den Folgen des Coronavirus gestorben

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Alan Merrill auf einem Event in New York.

Foto: imago images/ZUMA Press

Alan Merrill auf einem Event in New York.

Das verheerende Coronavirus macht auch vor Prominenten nicht halt. In den vergangenen Wochen sind zahlreiche große Namen aus dem Showgeschäft an den Folgen des Virus gestorben - darunter besonders viele Musiker und Schauspieler.

Zwei Legenden verstorben

Die Welt des Jazz hat es besonders schwer getroffen. Die Afro-Jazz-Legende Manu Dibango (1933-2020) verstarb laut übereinstimmenden Medienberichten am 24. März im Alter von 86 Jahren in einem französischen Krankenhaus. Der ebenfalls ikonische US-Jazzpianist Ellis Marsalis Jr. (1934-2020) ist kurz darauf, am 01. April, in New Orleans gestorben, wie sein Sohn der "New York Times" mitteilte. Auch ihre Kollegen, der Trompeter Wallace Roney (1960-2020) sowie der Saxophonist Lee Konitz (1927-2020) wurden in den vergangenen Tagen Opfer des Virus.

US-Sänger Alan Merrill (1951-2020) ist ebenso auf Ewig mit der Musikgeschichte verbunden. Der Ende März in New York verstorbene Merrill war Mitautor der 1970er-Hymne "I Love Rock'n'Roll". Ebenfalls aus New York City stammt der mehrfach mit einem Emmy und mit dem Grammy ausgezeichnete Musiker und Liedermacher Adam Schlesinger (1967-2020), der am 01. April im Alter von 52 Jahren gestorben ist.

Kurz darauf erlag auch der Musikproduzent Hal Willner (1956-2020) im Alter von 64 Jahren den Folgen einer von dem Coronavirus verursachten Covid-19-Erkrankung. Am selben Tag, dem 07. April, verstarb Country-Star John Prine (1946-2020). Sein Kollege Kris Kristofferson (83) merkte vor vielen Jahren witzelnd an, dass Prine so gut im Schreiben von Songs gewesen sei, dass man ihm irgendwann einmal die Finger hätte brechen müssen. Joe Diffie (1958-2020) war ebenfalls ein großer Name im US-Country. In den Country-Charts des Musikmagazins "Billboard" konnte er während seiner Karriere 35 Singles unterbringen.

Von "Crocodile Dundee" bis "Der weiße Hai"

Die Kinolandschaft ist wegen den Corona-bedingten Toden zahlreicher Filmschaffender ebenfalls ein großes Stück ärmer. Mark Blum (1950-2020) war ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem für seine Rollen in der Kultkomödie "Crocodile Dundee - Ein Krokodil zum Küssen" und in der Serie "Mozart in the Jungle" bekannt war. Seine Kollegin Lee Fierro (1929-2020), die am 05. April verstorben ist, spielte unterdessen Mrs. Kinter in Steven Spielbergs (73) Klassiker "Der weiße Hai".

Spielberg musste gerade erst den Corona-Tod seines Kameramanns Allen Daviau (1942-2020) betrauern, mit dem er unter anderem Anfang der 1980er Jahre "E.T. - Der Außerirdische" gedreht hatte. Der Regisseur bezeichnete Daviau als "wunderbaren Künstler", dessen Wärme und Menschlichkeit genauso stark wie seine Linse gewesen seien.

Der am 04. April in London gestorbene US-Schauspieler Jay Benedict (1951-2020) brachte es in mehr als fünf Jahrzehnten zu einer beeindruckenden Anzahl von Rollen - darunter in James Camerons (65) Sci-Fi-Klassiker "Aliens - Die Rückkehr" und in Christopher Nolans (49) Batman-Action "The Dark Knight Rises". Kollege Allen Garfield (1939-2020) wurde unter anderem an der Seite von Gene Hackman (90) in Francis Ford Coppolas (81) "Der Dialog" bekannt.

Der vor allem in Großbritannien bekannte Schauspieler Tim Brooke-Taylor (1940-2020) war besonders für sein Mitwirken am Comedy-Trio "The Goodies" berühmt. Er arbeitete aber unter anderem auch mit den Monty-Python-Größen Graham Chapman (1941-1989) und John Cleese (80) zusammen. Der im Alter von 94 Jahren verstorbene Forrest Compton (1925-2020) war zuletzt 2002 in einer Rolle in der Serie "Ed - Der Bowling Anwalt" zu sehen. Zuvor war er unter anderem in dem Sitcom-Klassiker "Ein Käfig voller Helden" aufgetreten. Die Fans liebten ihn aber besonders für seine Rolle in der Soap "The Edge of Night", für die er 430 Folgen abdrehte.

Der Brite Andrew Jack (1944-2020) verstarb Ende März ebenso an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus. Er wirkte vor seinem Tod an drei Filmen aus dem "Star Wars"-Universum mit - zuletzt an "Solo: A Star Wars Story". Seine Landsfrau Hilary Heath (1945-2020) kam hingegen sehr viel früher zu weltweitem Ruhm. An der Seite der Horrorlegende Vincent Price (1911-1993) spielte sie in "Der Hexenjäger", "Im Todesgriff der roten Maske" und "Der Todesschrei der Hexen" mit. Ebenfalls britischer Herkunft war der am 04. April verstorbene Adelige, Politiker und Autor Lord Bath, der als Exzentriker bekannt war. Zwar war Lord Bath mit der Schauspielerin Anna Gaël (76) verheiratet, der Adelige soll aber während seines Lebens mehr als 70 Geliebte gehabt haben.

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