17.04.2020 - 08:00

Mit gutem Beispiel voran Neuseelands Premierministerin kürzt das eigene Gehalt wegen Corona

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Sie macht es vor. Die Premiermministerin Neuseelnads will aufgrund der Coronakrise auf einen Teil ihres Gehalts verzichten.

Foto: imago images / Xinhua

Sie macht es vor. Die Premiermministerin Neuseelnads will aufgrund der Coronakrise auf einen Teil ihres Gehalts verzichten.

Eine hochrangige Politikerin hat jetzt zu drastischen Mitteln im Kampf gegen den wirtschaftlichen Niedergang ihres Landes gegriffen. Und die betreffen vor allem sie selbst.

Die Coronakrise wütet auch in Neuseeland. Deshalb hat Premierministerin Jacinda Ardern zu drastischen Maßnahmen gegriffen. Und fängt bei sich selbst an. Sie hat jetzt ihr eigenes Gehalt gekürzt.

Neuseeland mit gutem Beispiel: Premierministerin kürzt eigenes Gehalt

"Wenn es jemals eine Zeit gegeben hat, die Lücke zwischen verschiedenen Gruppen zu schließen, dann jetzt". So argumentiert Neuseelands Regierungschefin in der momentanen Coronakrise und kündigt an, für sechs Monate auf einen Teil ihrer Bezüge zu verzichten.

Jacinda Ardern hat den Bürgern Neuseelands strenge Ausgangsbeschränkungen und damit Verzicht verordnet. Aber sie selbst will mit gutem Beispiel vorangehen und wird angesichts der Pandemie ihr Gehalt für sechs Monate um 20 Prozent kürzen. Sie verdient umgerechnet knapp 260.000 Euro im Jahr.Doch damit nicht genug: Sie ordnet dasselbe auch für die Mitglieder ihrer Regierung sowie für andere hohe Staatsbedienstete an. Der Gehaltsverzicht gelte natürlich nicht für Gesundheitspersonal oder Polizeibeamte, die besonders engagiert gegen das Virus kämpfen, sagte Ardern.

Wirtschaftsstillstand als Grund für die neue Sparsamkeit

Die Gründe für die neue Sparsamkeit: Die Neuseeländische Regierung rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit und auch starken Gehaltskürzungen im Zusammenhang mit der Epidemie. Denn auch hier gelten wegen der Ausbreitung des Virus strikte Ausgangsbeschränkungen. Offizielle Behörden und alle Schulen sind seit drei Wochen geschlossen, auch die Wirtschaft steht weitgehend still. Nächste Woche will man sich darüber beraten, ob die harten Maßnahmen weiterhin aufrechterhalten werden.

Quelle: spiegel.de

Neuseelands Premierministerin macht es vor. Wann folgen weitere internationale Politiker ihrem Beispiel? Denn die wirtschaftliche Situation ist für viele Menschen desaströs. So berichtet eine Fitnesstrainerin im Interview von Einnahmeverlusten von 100%.

Lesen Sie auch, wie Corona-Experten mit einem 4-Phasen-Plan zur Lockerung der Beschränkungen beitragen wollen.

Sie wollen mehr wissen? Dann lesen Sie weiter auf unserer Themenseite Coronavirus.

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