07.04.2020 - 12:16

Termin am 24. April bleibt bestehen Deutscher Filmpreis 2020 findet statt - aber mit neuem Konzept

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Die begehrten Lolas werden wie geplant am 24. April verliehen.

Foto: Anne Freitag

Die begehrten Lolas werden wie geplant am 24. April verliehen.

Lange Zeit ist in der Schwebe gestanden, ob und wenn ja wie die 70. Verleihung des Deutschen Filmpreises am kommenden 24. April über die Bühne gehen kann. Nun wurde via Pressemitteilung enthüllt, dass trotz der Corona-Krise am bisherigen Datum festgehalten wird. Allerdings finde die Preisverleihung "mit einem auf die aktuelle Situation angepassten, völlig neuen Konzept live im Ersten" statt.

Wie genau dieses neue Konzept aussehen wird, daran arbeiten die Verantwortlichen momentan "unter Hochdruck", heißt es weiter. "In Abstimmung mit der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters", sei aber bereits der Entschluss gefallen, den Deutschen Filmpreis 2020 ohne Gala, aber live im Fernsehen zu übertragen.

Leistung muss gewürdigt werden

Zu den Beweggründen dieser Entscheidung sagt unter anderem Ulrich Matthes, Präsident der Deutschen Filmakademie: "Die herausragenden Filme des Jahres sollten auch in dieser außergewöhnlichen Zeit ihre angemessene Würdigung erfahren. Das gesamte Team des Deutschen Filmpreises stellt sich der Herausforderung, die Gala trotz der aktuellen Ereignisse zu einem glamourösen TV-Abend zu machen - für das Publikum zu Hause und für alle Beteiligten."

Der Deutsche Filmpreis gilt als die renommierteste Auszeichnung der Bundesrepublik für deutsche Filmproduktionen und wird seit 1951 jährlich verliehen. Als Symbol der Verleihung wird die Lola-Statuette für die besten Werke des vergangenen Jahres überreicht. Im 2019 erhielt die Musikerbiografie "Gundermann" die Goldene Lola als "Bester Film".

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