02.03.2020 - 12:57

"Eine Justizposse" #MeToo-Vorwürfe gegen James Franco sind "aufrührerisch"

Von

James Franco hat bereits seit 2018 mit den Vorwürfen zu kämpfen, dass er sich mehreren Frauen gegenüber unangebracht verhalten haben soll.

Foto: Sergei Bachlakov/Shutterstock.com

James Franco hat bereits seit 2018 mit den Vorwürfen zu kämpfen, dass er sich mehreren Frauen gegenüber unangebracht verhalten haben soll.

Im vergangenen Oktober haben zwei ehemalige Schauspielschülerinnen von James Franco (41, "The Interview") Klage gegen den Hollywood-Star eingereicht. Franco soll die Frauen angeblich sexuell belästigt haben. Nun erklärt der Schauspieler, dass die Klägerinnen seiner Meinung nach nur auf die mit der Klage einhergehende Aufmerksamkeit aus seien.

"Die anzüglichen Anschuldigungen in der Klage sind nicht nur großartiges Futter für die Boulevardpresse, sie sind auch falsch und aufrührerisch [...]", wird Franco in Gerichtsunterlagen zitiert, die dem US-Magazin "People" vorliegen sollen. Außerdem entbehrten die Vorwürfe jeglicher rechtlichen Grundlage und seien nur in dieser Form vorgebracht worden, um "so viel Aufmerksamkeit wie nur möglich" zu erhaschen. Bei der Klage handle es sich um eine "Justizposse", die den Ruf eines "anständigen Mannes" schädige.

Machtmissbrauch in der Schauspielschule

Dem 41-Jährigen wird unter anderem vorgeworfen, seine Macht missbraucht zu haben, um Frauen in seiner mittlerweile geschlossenen Schauspielschule zu belästigen. Der Hollywood-Star soll auch Filmrollen in Aussicht gestellt haben. In der ursprünglichen Klageschrift heißt es, dass damals "ein Klima der Belästigung und sexuellen Ausbeutung sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unterrichts" geherrscht habe.

Bereits im Januar 2018 hatten eine der Klägerinnen und vier weitere Frauen laut einem damaligen Bericht der "Los Angeles Times" erklärt, dass Franco sich ihnen gegenüber unangebracht verhalten habe.

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Beschreibung anzeigen
Eine Marke der FUNKE Mediengruppe