17.02.2020 - 16:49

Von Animationen, Doubles und Helden Lassie wieder im Kino: Das sind die Geheimnisse berühmter Film-Hunde

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Der berühmte Filmhund "Lassie" kehrt auf die Leinwand zurück. Lesen Sie mal, welche Geheimnisse sich hinter diesem und anderen Film-Hunden verbergen.

Foto: imago images/eventfoto54

Der berühmte Filmhund "Lassie" kehrt auf die Leinwand zurück. Lesen Sie mal, welche Geheimnisse sich hinter diesem und anderen Film-Hunden verbergen.

Er gehört zu den berühmtesten Kinohelden auf vier Pfoten. Lassie ist jetzt in einer Neuverfilmung zurück im Kino. Grund genug, sich einmal die anderen Hundefilme genauer anzuschauen. Das sind die kleinen Geheimnisse der bellenden Helden.

Dieser Kulthund flimmerte in 20 Spielfilmen und fünf Fernsehserien über Leinwand und Bildschirm. Jetzt ist Lassie zurück auf der großen Leinwand. Nach 15 Jahren und erstmals fürs deutsche Kino! Der schlaue Collie spielt die tierische Hauptrolle in "Eine abenteuerliche Reise". Mit dabei sind Jungstar Nico Marischka (13) und Schauspieler Sebastian Bezzel (48). Der Film startet am 20. Februar in den deutschen Kinos. Der Inhalt: Die finanziell angeschlagene Familie Maurer muss ihren Collie Lassie abgeben, weil in ihrer neuen Wohnung keine Tiere erlaubt sind. Lassie-Kenner ahnen, was passiert: Die Hündin reißt aus und begibt sich auf die lange Suche nach ihrem Herrchen. Suchen musste auch Tiertrainerin Renate Hiltl, und zwar ganze anderthalb Jahren bis sie die perfekten Lassies fand, deren Statur, Fell und Gesichtszeichnung passten. Das Ergebnis: drei junge amerikanische Collies namens Bandit, der als "Haupthund" gefilmt wurde, sowie die Ersatzhunde Bailey und Buddy. Lesen Sie mal, welche Geheimnisse und Geschichten hinter diesen Hunde-Filmen stecken.

Lassie jetzt im Kino: Das sind die Geschichten hinter berühmten Film-Hunden

Ob computeranimiert, als Double oder wahre Helden. Diese tierischen Darsteller sind eine eigene Geschichte wert.

  • Das andere Geschlecht: Obwohl Lassie eine Hündin ist, wurde sie in allen Filmen aufgrund des "schöneren Fells" von einem Rüden gespielt.
  • Nicht echt: Der neue Abenteuerfilm "Ruf der Wildnis" mit Harrison Ford thematisiert eine Mann-Hund-Freundschaft Ende des 19. Jahrhunderts in Alaska. Das Besondere, der Hund ist darin komplett computeranimiert. Bewegungschoreograf Terry Notary musste den Hund "spielen", trug dabei eine speziellen Sensoren-Anzug, deren Bewegung an einen Computer übertragen wurde. Mit Motion-Capture-Verfahren wurde dann Mischlingshund Buck erschaffen.
  • Große Karriere: "The Artist" (2011) machte den Jack Russell Terrier Uggie zum Weltstar. Er bekam beim Filmfestival in Cannes den Palm Dog Award verliehen. Uggie kam vor seiner Karriere aus einem Tierheim und starb 2015 im hohen Alter von 17 Jahren an Prostatakrebs.
  • Heldenhaft: James Belushis Filmhund Jerry Lee in "Mein Partner mit der kalten Schnauze" (1989) war ausgebildeter Drogenspürhund der US-Polizei. Koton rettete seinem Herrchen das Leben, als er dazwischen sprang, als ein Dealer auf den Polizisten schoss – und starb. Ein wahrer Held, denn einen Tag zuvor hatte er Kokain im Wert von 1,2 Millionen Dollar gefunden.
  • Bedingungslose Liebe: Im Stummfilm "Ein Hundeleben" (1918) mit Charlie Chaplin gingen Filmhund "Mut" mit Kinoherrchen Chaplin eine starke Bindung ein. Der Schauspieler musste nach dem Ende des Films für mehrere Wochen auf eine landesweite Werbetournee gehen. Zu viel für das kleine Hundeherz. Mut verweigerte die Nahrungsaufnahme und starb drei Wochen später.

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