30.01.2020

Auftakt zu Staffel 15 "Germany's next Topmodel" 2020: "Heidi bekommt noch ein Baby"

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Beim offenen Casting in München ließ Heidi Klum so manchen Traum platzen

Foto: ProSieben / Richard Hübner

Beim offenen Casting in München ließ Heidi Klum so manchen Traum platzen

Die erste Folge der Casting-Show "Germany's next Topmodel" ist vorbei. Beim offenen Casting im Olympia-Stadion in München musste Model-Mama Heidi Klum (46), zur Auftaktshow unterstützt durch Gastjuror Julien MacDonald (48), wieder mal reihenweise Herzen brechen, stellte aber auch gleich klar: "Die 15. Staffel wird härter als je zuvor". Die Rolle als Traumzerstörerin mache ihr "keinen Spaß", aber "Germany's next Topmodel" sei nun mal ein Wettbewerb, so Klum. Damit war die Marschrichtung direkt klar.

"Du gehst wie ein Oktopus"

Dass nicht alle angereisten Kandidatinnen den hohen Ansprüchen standhalten konnten, war damit klar. Kein Wunder, dass die eine oder andere versuchte, auf anderen Wegen auf sich aufmerksam zu machen. So auch Charlotte (25). Die hobbymäßige Kartenlegerin, wagte einen Blick in Heidi Klums Zukunft. Designer MacDonald wollte wissen: Bekommen Klum und ihr Neu-Ehemann Tom Kaulitz (30) zusammen noch ein Kind? "Heidi bekommt noch ein Baby", orakelten die Karten. Charlotte kam - wegen oder vielleicht trotz ihrer speziellen Gabe - tatsächlich eine Runde weiter.

Ebenso wie Kandidatin Lucy (21) aus Kassel, die sich mit 18 Jahren als Transgender geoutet hat. Dabei war ihr zuvor noch der "komischsten Walk" von Klum attestiert worden. Und MacDonald ergänzte: "Du siehst gut aus, aber du gehst wie ein Oktopus" - die entsprechenden Handbewegungen inklusive. Dennoch gefiel Lucys Art den Juroren und sie luden die 21-Jährige zur exklusiven Fashion-Show ein, die direkt am darauffolgenden Tag stattfand.

Stolperfalle Laufsteg

Diese hatte es in sich. Denn viele der Mädchen waren zuvor noch nie auf hohen Schuhen gelaufen, geschweige denn vor geladenem Publikum. Außerdem entschied sich nach der Show, wer mit Klum nach Costa Rica, dem nächsten Stopp auf dem Weg zum Finale, fliegen durfte. Doch bevor der Catwalk eröffnet wurde, wurden die angehenden Models in Kleider gesteckt, die Designer MacDonald unter anderem für Sängerin Bebe Rexha (30) oder Kim Kardashian (39) designend hatte. Zudem gab es Tipps von Gastjurorin Milla Jovovich (44), die am Ende aber nicht jedes Jung-Model beherzigen konnte.

Fertig gestylt und in hochhackigen Schuhen machten sich die Hektik, die Anspannung und der Druck bei einigen bemerkbar. Insgesamt stolperten und fielen drei der Teilnehmerinnen. Aber auch ohne Hinfallen war Heidi nicht von allen Kandidatinnen begeistert: "Kein Rhythmus", "sie sieht gelangweilt aus" oder "sie hatte es nicht im Blut" urteilte sie zum Beispiel.

"Zu alt für den Scheiß"

Dann kam die Entscheidung. Mitten im Auswahlprozess stiefelte Marcia (27), die zuvor wissen ließ, dass sie zu alt "sei für den Scheiß", festentschlossen auf die Bühne und verabschiedete sich aus freien Stücken: "Das ist nicht mein Ding". Klum machte es kurz und schmerzlos: "Reisende soll man nicht aufhalten." Alle Weitergekommenen durften mit Heidi Klum eine Runde weiterziehen und damit nach Costa Rica reisen. Wo Klum in der nächsten Folge "alles aus ihrem Team" herausholen will.

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