29.01.2020 - 16:20

"Einen kleinen Bruder" verloren Nach Kobe Bryants Tod: Shaquille O'Neal weint im US-Fernsehen

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Sie waren ein kongeniales Erfolgsduo bei den Los Angeles Lakers: der verstorbene Kobe Bryant (l.) und Shaquille O'Neal

Foto: imago images / ZUMA Press

Sie waren ein kongeniales Erfolgsduo bei den Los Angeles Lakers: der verstorbene Kobe Bryant (l.) und Shaquille O'Neal

Der Tod von US-Basketball-Legende Kobe Bryant (1978-2020) geht vielen Menschen auf der ganzen Welt nahe. Sein langjähriger Lakers-Kollege Shaquille O'Neal (47) hat sich am Dienstagabend (Ortszeit) im US-Fernsehen zu dem tragischen Verlust von seinem "kleinen Bruder" geäußert und wurde dabei von seinen Emotionen übermannt. "Ich habe schon lange keinen so starken Schmerz mehr gespürt", sagte O'Neal in der Sendung "NBA on TNT".

"Man weiß nie was passiert"

Ihre Namen seien für immer "miteinander verbunden", so O'Neal bei "NBA on TNT". Er nennt sie beide "willensstark", aber der Respekt sei niemals verloren gegangen.

Shaquille O'Neal und Kobe Bryant prägten gemeinsam bei den Los Angeles Lakers die frühen 2000er Jahre, holten etwa dreimal in Folge den NBA-Titel. Allerdings soll es Gerüchten zufolge zwischen dem erfolgreichen Duo auch Spannungen und Rivalitäten gegeben haben. O'Neal wechselte schließlich 2004 zum Club Miami Heat.

Bryants Tod wollte er nicht wahrhaben bis die Bestätigung kam. Doch damit nicht genug, O'Neal spricht von einem "dreifachen Stich ins Herz". Der zweite Schock: Es hieß zunächst fälschlicherweise, Ex-Basketballer Rick Fox (50) sei ebenfalls an Bord des Hubschraubers gewesen. Das stellte sich als Falschmeldung heraus. Den finalen Stoß habe ihm die Nachricht verpasst, dass Bryants "wundervolle Tochter" bei ihm war. Die 13-jährige Gianna kam ebenfalls ums Leben sowie sieben weitere Menschen.

Shaquille O'Neal kann seine Tränen nicht zurückhalten. Man nehme viele Dinge als selbstverständlich hin, erklärt er mit brüchiger Stimme. Er bedauere, dass er nun nicht mit Bryant bei dessen Aufnahmen in die Basketball Hall of Fame Witze reißen könne. Seine letzte Unterhaltung mit dem Verstorbenen liege eine Weile zurück, was er ebenfalls bereue. Darin will sich O'Neal verbessern. Er werde versuchen, in Zukunft besser Kontakt zu halten und sich häufiger bei Menschen zu melden, die er liebe. "Man weiß nie was passiert."

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