23.01.2020

"Momente totaler Ausgelassenheit" Terry Jones: So trauern seine "Monty Python"-Kollegen

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Einer der letzten gemeinsamen Auftritte mit dem nun verstorbenen Terry Jones: die "Monty Pythons" 2015 beim Tribeca Film Festival.

Foto: imago images/MediaPunch

Einer der letzten gemeinsamen Auftritte mit dem nun verstorbenen Terry Jones: die "Monty Pythons" 2015 beim Tribeca Film Festival.

Nach dem Tod des britischen Komikers, Schauspielers, Drehbuchautors und Synchronsprechers Terry Jones (1942-2020, "Das Leben des Brian") am Dienstagabend haben alle lebenden "Monty Python"-Mitglieder ihre Trauer bekundet. "Ich liebte ihn von dem Moment an, als ich ihn 1963 auf der Bühne beim Edinburgh Festival sah", schrieb Eric Idle (76) auf Twitter. "Wir alle hatten mit ihm so viele [...] Momente totaler Ausgelassenheit."

Jones enger Freund und Co-Autor Michael Palin (76) würdigte vor allem den "enormen Enthusiasmus" des Allround-Künstlers: "Er war einer der lustigsten Autoren und Darsteller seiner Generation", sagte Palin der BBC. Auch Terry Gilliam (79), das amerikanische Mitglied der britischen Komiker-Gruppe, erinnerte sich auf Twitter an seinen Kollegen als einen "brillanten, stets fragenden, großzügigen" Menschen mit "bilderstürmerischem Humor", der "völlig vom Leben eingenommen" gewesen sei.

John Cleese (80) hatte sich als erster der "Pythons" zu Wort gemeldet. Es fühle sich seltsam an, dass ein "Mann mit so vielen Talenten und so endlosem Enthusiasmus" so leise aus dem Leben verschwinde, trauerte Cleese auf Twitter.

Terry Jones war am Dienstagabend nach einer seltenen Demenzerkrankung im Alter von 77 Jahren in seinem Haus nahe London gestorben. 1989 hatte sich die "Monty Python"-Gruppe bereits von ihrem Mitglied Graham Chapman verabschieden müssen, der an Krebs gestorben war. Cleese erinnerte daran mit einem bitter-trockenen Fazit: "Two down, four to go" (Dt. "Zwei weg, vier noch übrig").

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