03.01.2020

Eine Tochter rührt zu Tränen Ari Behn: Bewegende Trauerfeier für Ex-Mann von Märtha Louise

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Märtha Louise von Norwegen mit ihren drei Töchtern bei der Trauerfeier für Ari Behn

Foto: imago images/PPE

Märtha Louise von Norwegen mit ihren drei Töchtern bei der Trauerfeier für Ari Behn

Am Freitag hat im Dom von Oslo die Trauerfeier für den verstorbenen norwegischen Künstler Ari Behn (1972-2019) stattgefunden. Daran nahmen auch seine Ex-Frau, die norwegische Prinzessin Märtha Louise (48) und die drei gemeinsamen Töchter Maud Angelica, Leah Isadora und Emma Tallulah teil. Die älteste Tochter, die 16-jährige Maud Angelica, rührte mit ihrer Trauerrede zu Tränen.

Eindringlicher Appell von Maud Angelica

Maud Angelica stand neben ihrer Mutter am Sarg des Vaters und erzählte, wie viel er ihr und ihren Schwestern bedeutet habe. Das berichten norwegische Medien. Die 16-Jährige sprach auch die psychische Erkrankung ihres Vaters an. Er habe seit vielen Jahren seelisch gelitten und wohl versteckt, wie krank er wirklich war, damit sich die Kinder keine Sorgen machen würden. Sie appellierte an alle in einer ähnlichen Situation: "Es gibt immer einen Ausweg."

"Ich möchte allen, die psychisch krank sind, sagen, dass es immer einen Ausweg gibt, auch wenn es sich nicht so anfühlt. Es gibt Leute da draußen, die helfen können, man kann Hilfe bekommen und es kann besser werden", so die 16-Jährige. Jeder verdiene Liebe und Freude und es sei nie eine Schwäche, um Hilfe zu bitten, sondern eine Stärke.

Neben Maud Angelica sprachen auch die Eltern Olav Björshol und Marianne Behn sowie seine Schwester und sein Bruder. Märtha Louise war zudem nicht das einzige Mitglied der norwegischen Königsfamilie, das die Trauerfeier besuchte. Auch König Harald (82) und Königin Sonja (82) sowie Kronprinz Haakon (46) und Ehefrau Mette-Marit (46) erwiesen Behn die letzte Ehre. Haakon war einer der Sargträger. Prinz Daniel (46) vertrat das schwedische Königshaus. Aus den Niederlanden reiste Prinzessin Laurentien (53) an. Es sollen Medienberichten zufolge an die 800 Trauergäste anwesend gewesen sein.

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111.

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