04.12.2019

Tod mit 27 Jahren Weiterer Todesfall in Südkorea: Dritter K-Pop-Star ist innerhalb von zwei Monaten gestorben

Südkoreanische K-Pop-Stars sind einem immensen Druck ausgesetzt. Dieser hat in der Vergangenheit zu Todesfällen geführt. (Symbolbild)

Foto: Han Myung-Gu / Kontributor

Südkoreanische K-Pop-Stars sind einem immensen Druck ausgesetzt. Dieser hat in der Vergangenheit zu Todesfällen geführt. (Symbolbild)

Mit dem Tod von Cha In-Ha sterben in kurzer Zeit drei K-Pop-Stars hintereinander. Das ist nicht nur äußerst tragisch, sondern gibt Rätsel auf…

Der südkoreanische Popstar und Schauspieler Lee Jae-ho mit dem Künstlernamen "Cha In-Ha" wurde in seinem Haus tot aufgefunden. Der aufstrebende junge Künstler wurde nur 27 Jahre alt. Er ist binnen acht Wochen der dritte K-Pop-Star, der verstorben ist.

Schon wieder ist ein K-Pop-Star tot: Cha In-Ha ist mit 27 Jahren gestorben

Es ist tragisch: Der K-Pop-Star Cha In-Ha wurde nicht einmal 30 Jahre alt. Das Mitglied der K-Pop-Band "Surprise U", das gerade erst noch das Schauspielern für sich entdeckt hatte, wurde tot aufgefunden, wie der "Guardian" berichtete und sich dabei auf die Talentagentur des Sängers berief. Die Todesursache muss noch geklärt werden. Zuvor fand bereits das Leben der K-Pop-Sängerin Goo Hara ein Ende. Davor starb sogar schon Sulli, die Freundin und Mitsängerin von Goo Hara.

Die Agentur des Sängers äußerte sich bereits zu dem traurigen Todesfall. Man sei "voller Trauer über diese Nachricht, die immer noch schwer zu glauben ist", gab sie bekannt. Des Weiteren wurde darum gebeten, keine Gerüchte oder Spekulationen zu verbreiten, um die trauernde Familie sich in Würde verabschieden zu lassen.

Die Todesfälle mehrerer K-Pop-Stars lenken den Blick auf Cyber-Mobbing

Natürlich führen drei Todesfälle junger Menschen, die so kurz aufeinander folgen, zu etlichen Fragen. Aktuell wird vermutet, dass der Druck, der auf den Nachwuchsstars in Südkorea liegt, zu hoch ist. Bei den beiden zuvor verstorbenen Sängerinnen wurde bereits bekannt, dass sie Internet-Mobbing ertragen mussten. Sie hatten sich nicht an die bestehenden Konventionen der Musikbranche in Südkorea angepasst, sondern sich gegen diese gestellt und mussten dafür viele Anfeindungen über sich ergehen lassen. Im Fall von Goo Hara ist außerdem bekannt, dass sie vor ihrem Tod Stress mit dem Management hatte und ihr Ex-Freund sie mit einem Sex-Video erpresste.

Große Trauer um K-Pop-Star Cha In-Ha im Netz

Noch unverständlicher ist das Ausscheiden des Sängers aus dem Leben, wenn man seinen Post auf Instagram sieht, auf dem er sich noch kurz zuvor, am Dienstag, mit einem so banalen Thema wie einer Erkältung meldete. Er veröffentlichte ein Bild, auf dem er mit einer Teetasse zu sehen war. Dazu schrieb er: "Passt auf, dass ihr euch keine Erkältung holt." Unter diesem Post sammeln sich jetzt die zahlreichen Trauer-Kommentare.

Erst vor kurzem hatte es einen tragischen Todesfall in dieser Musikszene gegeben. Der koreanische Pop-Star Goo Hara wurde tot aufgefunden.

Wir berichten in der Regel nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben – außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wenn Sie selbst depressiv sind, Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de).

Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

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