25.11.2019

Wie es weitergeht Ex-Puhdys-Frontmann Dieter "Maschine" Birr: "Der Tumor ist weg"

Die Puhdys gaben am 19. November 1969 ihr erstes Konzert.

Foto: imago images / Future Image

Die Puhdys gaben am 19. November 1969 ihr erstes Konzert.

Dieter "Maschine" Birr sieht mit Zuversicht und Tatendrang in die Zukunft. Was dabei auf der Agenda des Ex-Frontmanns der Puhdys steht und was eher nicht, erfahren Sie hier.

Seit 2016 gibt es die Band die Puhdys nicht mehr. Doch 500 Fans feierten das 50. Jubiläum ihrer Lieblingsband in der Stadthalle Rostock, zu der fast alle Mitglieder der Kultband kamen. Dieter "Maschine" Birr fehlte allerdings. In einem Interview mit dem "Berliner Kurier" verriet der Ex-Frontmann der Puhdys, wie es ihm geht und welche Pläne es für die Zukunft gibt.

Dieter "Maschine" Birr: "Der Tumor ist weg"

Dieter Birr verkündet die wichtigsten Neuigkeiten gleich zu Beginn des Gesprächs und gibt an, dass es ihm gut gehe und er jetzt mit den Chemo-Tabletten aufhören könne. Kontrolluntersuchungen stehen zwar noch auf dem Programm, aber: "Der Tumor ist weg, alles ist in Ordnung“.

Zu Ostern hatten die Fans von der Darm-Tumor-Operation des Ex-Frontmanns der Puhdys erfahren und zeigten sich natürlich bestürzt. Es schien danach zuerst bergauf zu gehen, doch dann sagte Dieter "Maschine" Birr von den Puhdys seine Tour ab, die eigentlich für das Jahresende geplant war: "Ich bekam damals als Prophylaxe noch die Chemo. So befolgte ich den Rat der Ärzte und meiner Frau, sagte die Tour ab. Denn wenn ich auf der Bühne bin, will ich volle Kraft geben und keine halbe Maschine sein.“

Dieter Birr: "Die schönste Zeit meines Lebens"

47 Jahre lang war Dieter "Maschine" Birr Teil der Puhdys. Für ihn seien sie die schönste Zeit seines Lebens gewesen und er bedauert, wie sich nun alles entwickelt habe. Die Ex-Mitglieder der Band befinden sich in einem Rechtsstreit um die Rechte an den Liedern. Birr resümiert: "Es ist eine Leistung, wenn Menschen fast 50 Jahre in derselben Band zusammen sind. Das schaffen nicht viele. Aber für mich war klar, dass eines Tages mit den Puhdys Schluss sein wird. Es war richtig, genau dann abzutreten, wenn man Erfolg hat und nicht erst, wenn keiner die Band mehr hören will.“

Doch der Sänger ist noch voller Tatendrang und hat einige Projekte in den Startlöchern – allerdings ohne die Puhdys. Im nächsten Jahr will er gemeinsam mit dem Silly-Gitarrist Uwe Hassbecker auf verschiedenen Theaterbühnen auftreten und auch eine "Rock-Legenden“-Tour mit Silly, Karat und City ist für nächstes Frühjahr geplant. Es bleibt also weiterhin spannend!

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Erinnern Sie sich? Letztes Jahr weihnachtete es besonders schön mit "Matrosenweihnacht" – "Maschine" und Ott singen Weihnachts-Duett . Ein Schlager, der dieses Jahr sicher auch noch durch viele Radios schallen wird.

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