23.11.2019

Keine "bereinigte Wiedergabe" "Bohemian Rhapsody"-Macher will Leben von Michael Jackson verfilmen

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Michael Jackson bei einem Gerichtstermin im Jahr 2009

Foto: Imagecollect/ Globe Photos

Michael Jackson bei einem Gerichtstermin im Jahr 2009

Die Geschichte des "King of Pop" scheint noch lange nicht auserzählt zu sein: "Bohemian Rhapsody"-Produzent Graham King (57) hat offenbar vor, einen Film über die Pop-Ikone Michael Jackson (1958-2009) zu drehen. Laut der US-Branchenseite "Deadline" hat er sich bei Jacksons Nachlassverwaltern dazu bereits die Film- und Musikrechte gesichert.

Demnach soll es sich dabei aber nicht um eine "bereinigte Wiedergabe" seines Lebens handeln. Vielmehr soll die Komplexität von Jacksons Leben so wahrheitsgetreu wie möglich dargestellt werden. Der Film soll unter anderem auch Jacksons schwere Kindheit und seinen tragischen Tod im Jahr 2009 behandeln. Das Drehbuch soll vom mehrfach Oscar-nominierten Drehbuchautor John Logan (58) geschrieben werden. Mit ihm hatte King bereits an dem Kino-Hit "Aviator" gearbeitet, bei dem Martin Scorsese (77) Regie geführt hatte.

Eine Antwort auf "Leaving Neverland"?

Inwieweit der Film die schweren Missbrauchs-Vorwürfe gegen Jackson aufnehmen wird, ist unklar. Ebenso unklar ist, welchen Einfluss die Nachlassverwalter auf den Inhalt des Films haben werden. Zuletzt hatte die Enthüllungsdokumentation "Leaving Neverland" die Geschichte um den angeblichen Kindesmissbrauch von Michael Jackson neu erzählt. Neue Aussagen von zwei vermeintlichen Opfern sollen die Vorwürfe untermauern. Kritiker bezweifeln jedoch den Wahrheitsgehalt der Anschuldigungen. Nichtsdestotrotz wurde die HBO-Produktion im September mit einem Emmy in der Kategorie "Herausragende Dokumentation oder nicht-fiktionales Spezial" ausgezeichnet.

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