17.11.2019

Andere Passagiere pflichten ihm bei Wurde Will.i.am auf einem Flug rassistisch beleidigt?

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Hatte Ärger auf einem Flug nach Sydney: Will.i.am

Foto: Featureflash Photo Agency / Shutterstock.com

Hatte Ärger auf einem Flug nach Sydney: Will.i.am

Diesen inner-australischen Flug von Brisbane nach Sydney mit der Fluggesellschaft Qantas wird der Rapper Will.i.am (44, "Monkey Business") wohl nicht so schnell vergessen. Bei der Landung in Sydney wurde der Black-Eyes-Peas-Musiker und "The Voice"-Juror von fünf Polizeibeamten in Empfang genommen. Was war passiert? Laut eigenen Angaben ging dem Ganzen eine Streitigkeit mit einer Flugbegleiterin voraus, wie er selbst in zahlreichen Tweets verlauten ließ.

Das Problem: Er habe Kopfhörer getragen und auf seinem Laptop Beats produziert, als eine Sicherheitsdurchsage während des Fluges gemacht worden sei. Anschließend seien er und seine Leute aus rassistischen Gründen von einer Qantas-Mitarbeiterin aggressiv angegangen worden. Er habe sofort seine Kopfhörer abgenommen und allen Anweisungen Folge geleistet, dennoch habe sie die Polizei verständigt. "Ich will nicht glauben, dass sie eine Rassistin ist", erklärt Will.i.am, "aber sie hat ganz klar ihren Frust nur an Farbigen ausgelassen."

Auch Qantas meldete sich bereits zu Wort

Auch andere Passagiere des Fluges meldeten sich zu Wort und pflichteten in überwiegendem Maße dem Musiker bei. "Ich konnte das entsetzliche Verhalten der Flugbegleiterin kaum glauben. Ich entschuldige mich im Namen von Australien", schrieb zum Beispiel eine angebliche Mit-Passagierin. Doch Will.i.am musste sich via Twitter auch Kritik anhören. Vor allem die Tatsache, dass er die Stewardess mit vollem Namen nannte, stieß bei einigen Twitter-Usern auf wenig Verständnis.

Auch Qantas meldete sich mittlerweile in einem Statement beim US-Fernsehsender CNN zu Wort. Demnach habe es ein Missverständnis an Bord gegeben, das dadurch verschärft wurde, dass Will.i.am Kopfhörer trug und die Anweisungen der Crew nicht hören konnte. "Wir weisen ausdrücklich zurück, dass es bei dem Vorfall um die Hautfarbe ging", heißt es in der Erklärung weiter, "wir werden mit Will.i.am Kontakt aufnehmen und wünschen ihm alles Gute für seine restliche Tour."

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