24.09.2019

Hauptdarstellerin äußert sich ARD: Serien-Aus für "Vorstadtweiber"

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Serien-Aus: Die "Vorstadtweiber" werden nicht mehr im Ersten gezeigt.

Foto: imago images / SKATA

Serien-Aus: Die "Vorstadtweiber" werden nicht mehr im Ersten gezeigt.

"Vorstadtweiber"-Fans in Deutschland werden nun bitter enttäuscht sein, denn: die ARD streicht die Serie aus dem Programm.

Während Fans sehnsüchtig auf die Info zum deutschen Start der vierten Staffel von "Vorstadtweiber" warten, folgt nun die bittere Enttäuschung. Die ARD hat das Serien-Aus bekannt gegeben.

Serien-Aus für "Vorstadtweiber"

Wie eine ARD-Sprecherin nun der "Bild"-Zeitung auf Anfrage mitteilte, wird die Serie nicht mehr weiter im Ersten zu sehen sein. "Die Zuschauer haben für diese Serie nicht so ein Faible entwickelt", begründete sie das Aus.

Übersetzt heißt das: Die Quoten waren mies. Doch eine der Hauptdarstellerinnen will das nicht so auf sich sitzen lassen.

"Die ARD stellt sich quer"

Nina Proll (45) findet das Aus gegenüber der "Bild" schade. "Ich kann das nicht verstehen. Die früheren Staffeln liefen super, aber die ARD stellt sich quer", verlieh die Wienerin ihrer Enttäuschung Ausdruck.

Sie vermutet indes auch andere Gründe und glaubt nicht so recht an den Quotenkeller. "Ich vermute, die zuständigen Redakteure hatten es satt, sich ständig anzuhören, dass wir Österreicher lustiger und mutiger sind. Das höre ich nämlich dauernd von deutschen Kollegen. Aber ich hoffe, da findet noch ein Umdenken statt."

Erst am Sonntag war Proll als interne Ermittlerin Eva Kern im Weimarer "Tatort" zu sehen.

Wie soll es nun weiter gehen?

Wie es für die deutschen Fans der "Vorstadtweiber" weitergeht, ist unklar. Der ORF hat schon angefangen, die fertig abgedrehte vierte Staffel zu senden.

Laut dem Medienmagazin "DWDL" konnte die dritte Staffel die Quoten der vorangegangenen Staffeln nicht mehr halten. Von 13,7 Prozent Marktanteil in der ersten Staffel rutschte er zur zweiten schon auf 11,2 Prozent, während die dritte nur noch eine Quote von etwas mehr als sieben Prozent vorweisen konnte.

Doch das war erwartbar – denn die wurde von der Primetime ins Spätprogramm am Dienstag verschoben.

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