06.09.2019

Sängerin hat beruflich und privat viel vor Kerstin Ott: Duett mit Sarah Connor? Warum nicht!

Was macht eigentlich Kerstin Ott? Welche Pläne die Sängerin für die nächsten Monate hat, verrät sie im Interview mit BILD der FRAU.

Foto: NONA

Was macht eigentlich Kerstin Ott? Welche Pläne die Sängerin für die nächsten Monate hat, verrät sie im Interview mit BILD der FRAU.

Nach ihrer Teilnahme bei "Let’s Dance" ist es in der Öffentlichkeit ein wenig ruhiger um Kerstin Ott geworden. Die 37-Jährige Erfolgs-Sängerin liegt aber nicht auf der faulen Haut: Sie hat jede Menge zu tun und plant große Veränderungen in ihrem Leben.

Stillstand, das ist nichts für Kerstin Ott. Auch wenn die sympathische Sängerin zuletzt in der RTL Show "Let’s Dance" – sagen wir mal – keine ganz so perfekte Figur gemacht hat, lässt sich die 37-Jährige nicht entmutigen. Sie schaut nach vorne und sie hat viel vor. Wie geht’s weiter bei Ott nach den beiden Erfolgsalben "Herzbewohner" und "Mut zur Katastrophe"? BILD der FRAU hat im Interview mit Kerstin Ott über ihre Pläne gesprochen.

Kerstin Ott im Interview mit BILD der FRAU: Das plant die Sängerin

Frau Ott, wie geht es Ihnen?

Kerstin Ott: Bei mir läuft es sehr gut, ich habe sehr viel zu tun gerade. Wir sind voll in der Albumvorbereitung, dementsprechend bin ich in den letzten Wochen oft im Studio gewesen.

Das wird die Fans sicherlich freuen. Wann kommt das neue Album auf den Markt?

Das hängt jetzt noch von ein, zwei Dingen ab. Geplant ist der 1. November, es kann aber auch sein, dass das Album erst im nächsten Frühjahr rauskommt.

Mit den ersten beiden Alben hatten Sie großen Erfolg. Wie gehen die Arbeiten am neuen Werk voran? Sind Sie bisher zufrieden?

Ich muss ehrlich sagen, dass mir die Arbeit im Studio immer leichter fällt, weil ich mittlerweile weiß, wie ein Album entsteht. Ich kann mich besser darauf vorbereiten. Wir sitzen jetzt an dem dritten Album und die Ideen sind immer noch da.

Gibt es schon einen Namen?

Ja, natürlich. Aber der ist noch geheim.

Mit Sarah Connor würde sie gerne ein Duett singen

Im vergangenen Jahr haben Sie ein Duett mit Helene Fischer gesungen. Ihr Song "Regenbogenfarben" wurde dadurch noch erfolgreicher und bekannter. Mit wem würden Sie noch gerne zusammen singen?

Ich kann mir sehr gut ein Duett mit Sarah Connor vorstellen, weil ich glaube, dass unsere Stimmen harmonieren würden. Ich bin aber nicht festgelegt, was das angeht. Man muss immer schauen, wie der aktuelle Stand ist. Wo ist die eigene Musik gerade? Welcher Duett-Partner würde dafür infrage kommen? Aber da bin ich mit meinen Gedanken noch gar nicht weiter.

Der Song "Vincent" von Sarah Connor sorgte zuletzt für viel Aufsehen. Was sagen Sie zu dem Lied?

Ich finde es natürlich toll, dass sich Sarah Connor dieses Themas annimmt. Das zeigt, dass sie sich mit dem Zeitgeist auseinandersetzt. Der Song ist sehr kontrovers diskutiert worden. Das ist ein Grund, warum er so populär geworden ist. Was ich aber nicht verstehen kann, ist, warum Homosexualität immer noch so ein Riesen-Thema ist.

Lesen Sie hier mehr über den Sarah-Connor-Song "Vincent", den Radio-Sender sogar boykottierten .

Kerstin Ott über Homo-Beziehungen und deren Akzeptanz

Haben Sie das Gefühl, dass gleichgeschlechtliche Liebe mittlerweile in unserer Gesellschaft mehr toleriert wird?

Ich finde schon, dass sich in diese Richtung einiges tut. Die Regenbogenfahne ist immer häufiger zu sehen. Auch Städte hissen sie mittlerweile und verschweigen das Thema nicht. Ich kann schon sehen, dass in der letzten Zeit eine Menge, meist im kleinen Rahmen, passiert ist. Für die große, weite Welt dauert das alles ein bisschen länger, aber es geht Schritt für Schritt vorwärts – und lieber langsam als gar nicht.

Patrick Lindner hat vor wenigen Wochen über sein Outing gesprochen. Für ihn hatte das sehr negative Folgen. Wie schätzen Sie das ein? Sollten viel mehr Künstler offen über ihre sexuelle Neigung sprechen?

Eines muss ich vorweg dazu sagen: Wenn man auf einem anderen Lebensweg angefangen hat oder ein anderes Leben vorgegaukelt hat, dann ist das schwierig, das verzeihen die Menschen einem nicht so schnell. Patrick Lindner hat jahrelang gesagt, dass er heterosexuell sei und ich weiß nicht, ob sich die Fans durch das Outing getäuscht gefühlt haben.

Aber was man auch bedenken muss, Patrick Lindner ist in einer anderen Zeit groß geworden. Mit dem Thema wurde damals einfach nicht so offen umgegangen.

Als ich mich damals mit 17 Jahren geoutet habe – und das ist jetzt auch schon 20 Jahre her –, wurde das auch noch kritischer beäugt. In vielen Fällen denke ich, dass es auch der Umgang miteinander ist. Wie präsentiere ich mich mit meinem Dasein und was mache ich daraus? Und da sind beide Seiten gefragt.

Wie meinen Sie das?

Ich habe einen Freund, der geht sehr offensiv mit seiner Homosexualität um. Ich glaube, dass das die Leute noch immer verschreckt. Beide Seiten sollten Fingerspitzengefühl beweisen und Schritt für Schritt aufeinander zugehen.

Was Kerstin Ott sich von "Let's Dance" erhofft hatte

Kommen wir zu einem anderen Thema. Nach Ihrer Teilnahme an "Let’s Dance" ist es erst einmal ruhiger um Sie geworden. Was haben Sie die letzten Wochen gemacht?

Ich habe nicht das Gefühl, dass es ruhiger geworden ist bei mir, auf gar keinen Fall. Mit " Let's Dance" ist der ganze Medienrummel ein wenig explodiert bei mir. Danach habe ich mich ein wenig zurückgezogen, wir haben Urlaub gemacht und das war zu dem Zeitpunkt echt notwendig.

Jetzt beschäftige ich mich mit dem Album. Und dazu bin ich momentan jedes Wochenende unterwegs, ich habe wirklich gut zu tun.

Was hat Sie bei "Let’s Dance" am meisten gestört?

Ich wollte mithilfe von "Let’s Dance" meine Tanzangst überwinden. Mein Ziel war es, das Gelernte später in mein Bühnenprogramm einzubauen, aber das hat nun leider gar nicht funktioniert. Am meisten geärgert hat mich die Erkenntnis, dass ich tatsächlich überhaupt kein Talent fürs Tanzen habe.

Also haben Sie sich mehr über sich selbst geärgert als über das Format?

Na, ja. Die Art und Weise von einem Herrn Llambi fand ich zum Beispiel schon ziemlich unangenehm. Das ist jemand, mit dem ich mich nicht anfreunden könnte. Ich glaube, die Zuschauer haben schnell erkannt, dass wir zwei uns nicht wirklich leiden können. Aber das war jetzt nicht das Tragischste für mich. Ich habe bei der Show teilgenommen, um einen anderen Weg einzuschlagen, aber ich musste leider feststellen, dass ich mir nicht alles erarbeiten kann.

Würden Sie an einer anderen TV-Show teilnehmen? Wäre zum Beispiel das "Dschungelcamp" was für Sie?

Nein, TV-Sendungen wie das "Dschungelcamp" oder "Promi Big Brother" und auch alle anderen Formate, bei denen man Tag und Nacht aufgenommen wird, die wären nichts für mich. Für so etwas wäre ich zu sensibel. Wahrscheinlich würde ich spätestens nach dem dritten Tag freiwillig aussteigen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Ich gehe Ende des Jahres das erste Mal so richtig auf Tour. Das wird eine kleine Deutschland-Tour sein, ich würde mich freuen, wenn es mir, der Band und natürlich auch den Fans Spaß macht. Ich hoffe, dass das einfach eine gute Zeit wird.

Und ansonsten wünsche ich mir, gesund zu bleiben und dass alles so bleibt wie es jetzt gerade ist. Ich bin sehr zufrieden.

Privat läuft also auch alles nach Plan bei Ihnen?

Ja, das kann man so sagen. Meiner Familie und allen geht es super. Ein großes Projekt planen wir aktuell im Privatleben. Wir haben uns im letzten Jahr ein Haus gekauft, aber das werden wir jetzt wieder verkaufen. Das Haus stand ein wenig außerhalb von meiner alten Heimat Heide, wir haben aber gemerkt, dass das von der Fahrzeit mit den Kindern zu viel für uns ist. Wir werden deshalb umziehen und dann wieder näher an Heide dran wohnen. Das ist eine große Veränderung, aber wir freuen uns alle darauf.

Herrlich ehrliche Worte von Kerstin Otts Frau Karolina über die Sängerin sehen Sie hier im Video:

Ehefrau Karolina über Kerstin Ott: "Ich mochte sie anfangs gar nicht"

Ehefrau Karolina über Kerstin Ott: "Ich mochte sie anfangs gar nicht"

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Wussten Sie, dass die Sängerin vor einigen Monaten ebenfalls einen Song zur gleichgeschlechtlichen Liebe veröffentlicht hat? Hören Sie hier in "Regenbogenfarben" von Kerstin Ott und Helene Fischer rein. Und hier erfahren Sie mehr über die schwerste Zeit im Leben von Kerstin Ott.

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