22.07.2019

Finale in den USA "Big Little Lies": Nicole Kidman wünscht sich eine dritte Staffel

Von

Shailene Woodley, Zoe Kravitz, Laura Dern, Reese Witherspoon, Meryl Streep und Nicole Kidman bei der "Big Little Lies 2"-Premiere in New York

Foto: lev radin / Shutterstock.com

Shailene Woodley, Zoe Kravitz, Laura Dern, Reese Witherspoon, Meryl Streep und Nicole Kidman bei der "Big Little Lies 2"-Premiere in New York

Gerade ist das Finale von Staffel zwei der Erfolgsserie "Big Little Lies" in den USA gelaufen, schon gibt es Spekulationen über eine Fortsetzung. Auslöser dafür ist ein Interview, das eine der Hauptdarstellerinnen, Nicole Kidman (52), gerade gegeben hat. Gegenüber "News Corp Australia" sagte sie, dass sie sehr gerne weitermachen würde mit der HBO-Serie.

"Ich denke, wir würden gerne eine dritte Staffel machen, weil es sicherlich Ideen gibt", sagte Kidman und fügte hinzu: "Aber wir würden es nicht tun, wenn nicht die gleichen Leute involviert wären ... das gilt auch für die Kinder." In Staffel zwei spielt auch Meryl Streep (70) in "Big Little Lies" mit, als Schwiegermutter von Kidmans Figur. Die beiden Frauen geraten dabei nicht nur verbal aneinander. Mit Streep zu drehen, sei "einschüchternd" gewesen, sagte Kidman, was gut gewesen sei, denn so sollte es sein: "Ich meine, Meryl ist eine ganz Große und sie ist einfach so professionell."

Ebenfalls wichtig für Kidman ist, dass "Big Little Lies" sechs weibliche Hauptrollen hat. Auch Reese Witherspoon (43), Shailene Woodley (27), Zoë Kravitz (30) und Laura Dern (52) sind darin zu sehen. "Es wird niemals perfekt sein, aber es ist so großartig, dass es sechs Hauptrollen für Frauen in einer Show gibt", sagte die Schauspielerin.

Staffel drei "nicht realistisch"

Doch auch wenn es weitere Ideen für eine Fortsetzung gibt, sieht HBO-Chef Casey Bloys wenig Chancen für Staffel drei. Dass Witherspoon, Kidman, Woodley, Streep, Kravitz und Dern noch einmal gemeinsam vor der Kamera stehen werden, sei laut Bloys "nicht realistisch". "Ich liebe diese Gruppe - ich würde alles mit ihnen machen", hatte er gegenüber "TVLine" erklärt, als er nach einer möglichen dritten Staffel gefragt wurde. Die Realität sehe aber so aus, meinte er demnach weiter, dass es sich um einige der meistbeschäftigten Schauspielerinnen Hollywoods handelt.

Deshalb sei eine weitere Zusammenarbeit mit all diesen Stars nicht realistisch. Mit Staffel zwei hätten alle Beteiligten die Chance gehabt, die Serie auf eine zufriedenstellende Weise zu beenden, so Bloys. Allerdings war auch schon eine zweite Staffel von "Big Little Lies" nicht geplant gewesen. Erst nach dem großen Erfolg der ersten Folgen änderte Showrunner David E. Kelley (63) offenbar seine Meinung, Streep signalisierte ihre Bereitschaft, in neuen Episoden mitzuspielen - und Staffel zwei konnte in die Produktion gehen.

"Big Little Lies" dreht sich um mehrere Mütter in dem wohlhabenden, kalifornischen Ort Monterey, deren Kinder die gleiche Schule besuchen. Ihre Rivalitäten und Beziehungen untereinander und in ihren Familien stehen im Mittelpunkt von Staffel eins, die mit einem Todesfall endet. In der zweiten Staffel versuchen die Frauen, ein dunkles Geheimnis zu bewahren, während ihnen Meryl Streeps Figur auf den Fersen ist. In Deutschland ist Staffel zwei auf Sky zu sehen.

Seite