Aktualisiert: 10.07.2019 - 13:17

Sorge um die Kanzlerin Erneuter Zitteranfall: Angela Merkel äußert sich

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Wieder zitterte die Kanzlerin: Angela Merkels Zitteranfälle beschäftigen die Welt. Diesmal erwischte es sie beim Empfang des finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne. Was ist los mit ihr?

Foto: Adam Berry/Getty Images

Wieder zitterte die Kanzlerin: Angela Merkels Zitteranfälle beschäftigen die Welt. Diesmal erwischte es sie beim Empfang des finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne. Was ist los mit ihr?

Sorge um Bundeskanzlerin Angela Merkel: Die 64-Jährige erlitt nun den dritten Zitteranfall in der Öffentlichkeit – wieder bei einem Politiker-Empfang. Erst kürzlich zitterte sie im Schloss Bellevue am ganzen Leib und hatte sich danach dazu geäußert. Was ist los mit unserer Bundeskanzlerin?

Was ist nur mit unserer Bundeskanzlerin los? Angela Merkel (64, CDU) erlitt erneut einen Zitteranfall. Das Ganze passierte am heutigen Mittwoch (10.07.2019) beim Empfang des finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne mit militärischen Ehren. Erst vor knapp zwei Wochen erlitt die Kanzlerin den zweiten heftigen Zitteranfall. Am Donnerstag, 27.06.2019, während der Überreichung der Ernennungsurkunde an die neue Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (54, SPD) im Schloss Bellevue hielten Kameras fest, wie sie am gesamten Leib heftig zitterte.

Erneuter Zitteranfall von Angela Merkel

Nach Augenzeugenberichten fing Angela Merkel wieder beim Abspielen der Nationalhymnen an zu zittern, als sie auf dem Podium stand. Laut "stern.de" sei der Anfall aber diesmal nicht ganz so stark ausgeprägt gewesen. Dennoch scheint irgendetwas mit der Kanzlerin nicht zu stimmen – auch, wenn sie selbst vom Gegenteil sprach und sich am Mittag erneut äußerte: es gehe ihr gut.

Auf einer Pressekonferenz sagte sie laut "Bild": "Mir geht es gut. Ich habe neulich schon einmal gesagt, dass ich in einer Verarbeitungsphase der letzten militärischen Ehren mit dem Präsidenten Selenski bin. Die ist offensichtlich noch nicht ganz abgeschlossen, aber es gibt Fortschritte und ich muss damit jetzt eine Weile damit leben. Aber mir geht es sehr gut und man muss sich keine Sorgen machen." Sie habe damit ihren Gesundheitszustand mit der Öffentlichkeit geteilt: "Ich glaube, dass es so wie es gekommen ist eines Tages auch vergehen wird. Aber es ist noch nicht soweit." Und nach einer kurzen Pause: "Und ansonsten bin ich ganz fest davon überzeugt, dass ich gut leistungsfähig bin."

Nach ihren ersten Zitteranfällen war die Rede von einem möglichen Flüssigkeitsmangel. Sie habe zu wenig getrunken, nach ein paar Gläsern Wasser sei es ihr aber besser gegangen. Damals war es wesentlich wärmer als heute. Hoffen wir, dass es ihr bald wieder besser geht.

So berichtete BILD der FRAU am 27.06.2019 über den zweiten Zitteranfall der Kanzlerin im Schloss Bellevue:

Mitten in Steinmeiers Rede krampfte Merkel, ihr Beine fingen sichtbar an zu schlottern – die Arme verschränkte sie vor ihrem Körper. Der Anfall dauerte etwa zwei Minuten. Als sie sich anschließend bewegte, sei es ihr wieder besser gegangen, berichtete ein Fotograf der Nachrichtenagentur dpa, der die Szene festhielt. Merkel bekam ein Glas Wasser angeboten, das sie aber nicht annahm.

Sorge um die Kanzlerin

Die Sorge um die Kanzlerin wächst. Regierungssprecher Steffen Seibert äußerte sich kurze Zeit später gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: "Alles findet statt wie geplant. Der Bundeskanzlerin geht es gut." Merkel saß anschließend im Bundestag auf der Regierungsbank. Später war sie, wie geplant, zum G20-Gipfel nach Osaka geflogen.

Merkel äußert sich zu Zitteranfällen: "Mir geht es gut"

Dort äußerte sich Merkel erstmals selbst zu ihrem Gesundheitszustand. "Ich bin überzeugt, so wie diese Reaktion aufgetreten ist, so wird sie auch wieder vergehen", sagte Merkel beim G20-Gipfel mehreren Medienvertretern auf die Frage hin, ob sie erzählen könne, was hinter den Zittervorfällen stecke. Sie könne die Frage verstehen, sie habe aber nichts Besonderes zu berichten: "Sondern mir geht es gut."

Bereits der zweite Schwächeanfall in wenigen Tagen

Bereits am 18. Juni hatte Merkel einen Schwächeanfall beim Empfang des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenski (41), der zum Antrittsbesuch im Kanzleramt war. Auch damals zitterte ihr Körper von den Schultern bis zu den Füßen unkontrolliert.

Schnell gab es Entwarnung von Merkel selbst. Eine Stunde später, bei der gemeinsamen Pressekonferenz, sagte sie sichtbar entspannt: "Ich habe inzwischen mindestens drei Gläser Wasser getrunken. Das hat anscheinend gefehlt. Insofern geht es mir sehr gut!"

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