25.06.2019

Bruder von Herzogin Kate James Middleton spricht über seinen harten Kampf gegen die Depression

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James Middelton hat schwere Zeiten hinter sich. Der Bruder von Herzogin Kate kämpft gegen Depressionen. Im Interview spricht er jetzt darüber.

Foto: UK Press Pool/UK Press via Getty Images

James Middelton hat schwere Zeiten hinter sich. Der Bruder von Herzogin Kate kämpft gegen Depressionen. Im Interview spricht er jetzt darüber.

James Middleton, der Bruder von Herzogin Kate, leidet unter Depressionen. In einem Interview spricht er jetzt sehr offen, wie die Krankheit seinen Alltag beeinflusst und das Familien-Leben verändert.

James Middleton (32), der Bruder von Herzogin Kate (37), hat mit dem "Tatler"-Magazin über seine Depressionen gesprochen. Demnach hingen diese stark damit zusammen, dass er durch die Beziehung seiner Schwester mit Prinz William (37) ab 2003 ebenfalls ins Rampenlicht rückte. "Plötzlich, und das sehr öffentlich, wurde ich danach beurteilt, ob ich Erfolg habe oder ein Versager bin."

James Middelton spricht über seinen Kampf gegen Depression

Warum er durch die Hochzeit von Kate bekannt wurde, versteht James Middelton nicht. Er sagt: "Ich führe ein von ihnen getrenntes Leben. Wenn sich jemand für mich interessiert, großartig. Wenn man sich für mich ihretwegen interessiert, ist das was anderes."

Seine Depression beschreibt James Middelton als "lähmende Krankheit". Im aktuellen Interview erklärt er, dass seine Eltern wussten, dass etwas nicht gestimmt habe, "aber ich wollte sie nicht in meiner Nähe haben. Ich verstummte und kommunizierte überhaupt nicht mehr mit meiner Familie".

"Sie hält dich im Bett, während dich die Angst lähmt"

Dazu hatte er große Probleme den Alltag zu bewältigen. Middelton sagt über seine Krankheit: "Sie hält dich im Bett, während dich die Angst lähmt und du dich schuldig fühlst. Ich dachte: 'Worüber muss ich deprimiert sein?' Ich hatte so viel Glück mit meiner Erziehung, ich hatte alles, was ich wollte."

Lange Zeit ignorierte James Middelton die Symptome, erst, als er eines Tages nicht mehr aus dem Auto steigen konnte, um seinen Arbeitstag zu beginnen, holte er sich Hilfe. Mittlerweile soll der 32-Jährige dank ärztlicher Hilfe zu seinem alten Ich zurückgefunden haben. "Ich bin glücklich – ich fühle mich wieder wie James Middleton", sagte er dem "Tatler"-Magazin. Auf dem Weg zurück in ein "normales" Leben, haben ihm vor allem seine Hunde geholfen, berichtet James Middelton.

Übrigens: Auch Sport kann sehr wirksam sein gegen Depression. Mehr Infos hier.

Middelton: "Krebs für das Gehirn"

Im Januar dieses Jahres war James erstmals mit seiner Depression an die Öffentlichkeit gegangen. In einem Artikel für die "Daily Mail" beschrieb er die Krankheit als "Krebs für das Gehirn".

Darum hat Middelton seine Krankheit publik gemacht

Seine Geschichte überhaupt publik zu machen, dazu haben ihn demnach Herzogin Kate und Prinz William inspiriert, die sich mit der Charity-Organisation "Heads Together" für die Akzeptanz der Gesellschaft von psychischen Problemen einsetzen.

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Lesen Sie hier, wie man richtig mit depressiven Menschen umgeht. Und so können Sie ein Burnout im Privatleben erkennen.

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