16.04.2019

Künstliche Besamung Martin Rütter entsetzt über Hunde aus der Samenbank

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Bei Martin Rütter dreht sich alles um Hunde. Von künstlicher Besamung hält er aber überhaupt nichts.

Foto: Alex Stiebritz

Bei Martin Rütter dreht sich alles um Hunde. Von künstlicher Besamung hält er aber überhaupt nichts.

In einer Tierarztpraxis im Taunus können Hündinnen mit tiefgekühltem Samen künstlich befruchtet werden. Dieses Verfahren geht auch Hundefreund Martin Rütter eindeutig zu weit.

Martin Rütter kennen wir als kompetenten Hundetrainer, der genau weiß, wie er mit welchem Vierbeiner umgehen muss und bei dem man sich manchmal fragt, ob er eigentlich Hunde oder Menschen lieber mag. Sein ganzes Leben hat er mittlerweile auf die Tiere ausgerichtet. Wenn es allerdings um Hunde aus der Samenbank geht, hört es auch für Rütter auf.

Martin Rütter ist entsetzt

Auf seinem Instagram- Account postete Martin Rütter vor kurzem einen Screenshot von einem "Bild"-Artikel, in dem es um das Einfrieren von Hundesamen zur künstlichen Besamung ging. Dazu schrieb er: "Liebe BILD, bitte lass das einen sehr verspäteten Aprilscherz sein.
Falls nicht: WIE bekloppt sollen Menschen eigentlich noch werden????"

So funktioniert die Samenbank

Das, worüber sich der "Hundprofi" hier aufregt, ist allerdings kein Scherz. In der Praxis von Dr. Konrad Blendinger (56) werden tatsächlich Samen von Rüden gesammelt und eingefroren. In einem speziellen Behältnis mit Stickstoff, soll sich das Sperma bei minus 196 Grad Celcius zwischen 100 und 1000 Jahre lang halten, erklärt der Tierarzt gegenüber "Bild". Momentan gibt es 3500 gefüllte Kunststoffröhrchen, die theoretisch an jeden gewünschten Ort transportiert werden können. Für 500 Euro kann eine Hündin von Kunden, die meist Züchter sind, damit besamt werden.

Der Post sorgt für Diskussionen

In den Kommentaren unter Martin Rütters Instagram-Beitrag findet man zwar manche Befürworter, vor allem aber viele Gegner der Samenbank. Sie fragen sich ähnlich wie Rütter, wo das noch hinführen soll und erinnern an die Hunde, die in Tierheimen und Hilfsstationen auf ein neues Zuhause hoffen und diejenigen, die auf der Straße leben oder sogar umgebracht werden. In deren Unterstützung solle man laut der kritischen Instagram-Nutzer lieber investieren, statt in zusätzlich gezüchtete Tiere. Außerdem sei dieser Eingriff für viele eine körperliche Zumutung.

Die Meinungen gehen bei diesem Thema also offenbar stark auseinander. Ähnlich verhält es sich auch bei dem Frisieren von Hunden. Die einen finden es unfassbar süß, die anderen halten es für bloße Quälerei der Haustiere.

Wenn es um eine Samenbank für Hunde geht, hat zumindest Martin Rütter seinen Standpunkt mit dem Post bereits unmissverständlich klar gemacht.

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