22.03.2019

Er dreht gerade mit Hans Sigl Simon Böer über den "Bergdoktor", Patchwork und Erziehung

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Simon Böer ist derzeit omnipräsent im TV. Auch in der nächsten "Bergdoktor"-Staffel wird er zu sehen sein. Im Interview mit BILD der FRAU spricht der Schauspieler auch über seine Familie.

Foto: imago/Spöttel Picture

Simon Böer ist derzeit omnipräsent im TV. Auch in der nächsten "Bergdoktor"-Staffel wird er zu sehen sein. Im Interview mit BILD der FRAU spricht der Schauspieler auch über seine Familie.

Bei Simon Böer läuft es derzeit: Der Schauspieler ist gut im Geschäft, momentan dreht er für die nächste Staffel "Der Bergdoktor". Im Interview mit BILD der FRAU plaudert der 44-Jährige über Patchwork, Erziehung – und seine "Droge"...

An diesem Mann kommen Fernsehgucker gerade nicht vorbei: Simon Böer spielt auf allen Kanälen, nächstes Jahr wird er beim "Bergdoktor" zu sehen sein. Seit 2007 ist der 44-Jährige mit seiner Frau Anne verheiratet, die eine Tochter mit in die Ehe gebracht hat. Gemeinsam haben sie einen Sohn. Im Interview mit BILD der FRAU hat der Patchwork-Papa über Erziehung, Familie und seine "Droge" gesprochen.

Interview mit Simon Böer: Arbeit mit Hans Sigl tut der Seele gut

BILD der FRAU: Lieber Simon, das Jahr geht super los für Sie: Sie spielen im "Tatort", in "Dr. Klein","Jenny" und jetzt in "Professor T." – kommen Sie noch zum Durchatmen?

Simon Böer (grinst): Die Zeit muss man sich nehmen, um nicht aus dem Gleichgewicht zu geraten. Und ich habe ja einen Beruf, der mir auch viel Energie gibt. Ich darf hin und wieder dort arbeiten, wo andere Urlaub machen.

Wo stecken Sie denn gerade?

(Lacht.) In Ellmau am "Wilden Kaiser". Wir drehen das Winterspecial vom "Bergdoktor". Die Berge und die intensive Arbeit mit Hans Sigl tun der Seele gut.

Weniger idyllisch geht's bei "Professor T." zu. Dort spielen Sie einen Polizisten vom Drogendezernat, der selbst Drogen nimmt. Haben Sie da auch persönliche Erfahrungen?

Meine "Droge" ist der Sport: Wenn ich regelmäßig trainiere, bin ich ausgeglichen und fühle mich großartig. Wenn nicht, merke ich, wie die Stimmung kippt.

"Nicht wegducken": So erzieht Simon Böer die Kinder

Ihre Tochter ist 19, Ihr Sohn elf: Wie schützen Sie Ihre Kinder vor schlechten Erfahrungen?

Bei der Vielzahl von Drogen, die im Umlauf sind, bleibt nur das offene, aufklärende Gespräch. Eltern dürfen sich nicht wegducken.

Erziehen Sie streng?

Ich glaube, strikte Verbote bringen wenig. Wichtig ist, Kindern Vertrauen, Offenheit und Liebe entgegenzubringen – und damit auch bewusst Verantwortung zu übertragen und sie stark zu machen.

Sie leben in einer Patchwork-Familie. Immer harmonisch?

Nein, unser Alltag ist auch nicht immer harmonisch. Aber Auseinandersetzungen in Beziehungen sind wichtig, um sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Und was "Patchwork" angeht, war Mia übrigens auch gefühlt nie meine Stieftochter.

Sondern?

Ich nenne sie liebevoll "mein Beutekind". Damals, als Anne und ich zusammenkamen, war sie vier Jahre alt. Ich war anfangs vorsichtig, aber sie hat mein Herz im Sturm erobert. Und ich bin dankbar, dass auch ihre Beziehung zum leiblichen Vater sehr innig ist. Ein wirkliches Rezept für gutes Gelingen gibt es da genauso wenig wie für eine gute Ehe. Vielleicht bin ich in diesem Leben einfach vom Glück geküsst.

Wie schaffen Sie es, dass die Familie bei den vielen Projekten nicht zu kurz kommt?

Meine Familie ist mein Ein und Alles. Mein Kraftquell und mein Motor. Wir finden immer Wege, uns Inseln zu schaffen. Außerdem drehe ich ja nicht am laufenden Band, ich bin auch viel zu Hause und feiere das Familienleben.

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Simon Böer kommt neu hinzu, aber ER hört tatsächlich beim "Bergdoktor" auf...

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Mehr Geschichten über die erfolgreiche ZDF-Serie lesen Sie auf unserer Bergdoktor-Themenseite. Und noch mehr zu TV-Sendungen verraten wir Ihnen auch gerne.

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